Rund um die geplante Registrierkassenpflicht ist derzeit viel von Bürokratie, Bußgeldern und hohen Anschaffungskosten zu lesen. Diese Seite ordnet nüchtern ein, was Stand 24. September 2026 geplant ist – das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 23. September beschlossen, ein Gesetz ist das noch nicht –, wen die geplante 100.000-Euro-Grenze und die neue 12.000-Euro-Barumsatz-Ausnahme betreffen und was eine Kasse für einen Saisonbetrieb wirklich kostet. Alle Aussagen sind mit Quelle und Datum belegt.
Vier Dinge, die in der Aufregung untergehen
Stand 24. September 2026 – jede Angabe mit Quelle
Es gibt noch kein Gesetz
Am 23. September 2026 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf beschlossen. Bundestag und Bundesrat müssen noch entscheiden – inhaltlich kann sich bis dahin einiges ändern.
Quelle: BMF, Pressemitteilung vom 23.09.2026 · DHZ2028 – jetzt im Regierungsentwurf
Der erste Entwurf sah 2027 vor, im Juli 2026 nannte Finanzminister Klingbeil den 1. Januar 2028 zunächst nur mündlich. Seit dem Kabinettsbeschluss steht es schriftlich: Die Kassenpflicht soll ab 2028 gelten, und die Pressemitteilung vom 23.09.2026 nennt jetzt auch die Umsatzgrenze.
Quelle: BMF, Pressemitteilung vom 23.09.2026 · vom 16.07.2026Erst über 100.000 Euro Umsatz
Gemeint ist der Gesamtumsatz, Kartenzahlungen zählen also mit. Wer nicht über 100.000 Euro kommt, wäre gar nicht verpflichtet. Neu im Kabinettsentwurf: Wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt, ist auch darüber ausgenommen. Für viele kleine Saisonbetriebe erledigt sich das Thema damit.
Quelle: Bundesregierung, 23.09.2026 · BMFDer Papierbon soll dem digitalen Beleg weichen
Die 30-Euro-Grenze aus dem Juni-Entwurf ist nicht mehr enthalten. Stattdessen soll ab 2028 der digitale Beleg den Papierbon ersetzen, etwa per QR-Code am Kassendisplay – Papier gibt es nur noch auf Wunsch. Das gilt grundsätzlich für alle, die elektronisch kassieren. Wo Fett, Nässe und leere Bonrollen den Drucker plagen, ist das eher eine Erleichterung.
Quelle: Bundesregierung, 23.09.2026 · Ecovis zur 30-Euro-GrenzeZu Marktständen kursiert eine Ausnahme – wir würden nicht darauf bauen. Der Kabinettsentwurf sieht vor, dass weitere Ausnahmen erst nach dem Gesetz per Rechtsverordnung geregelt werden. Das Bundesfinanzministerium nennt als Beispiele Vertrauenskassen auf Selbsternte-Feldern und die Direktvermarktung in Landwirtschaftsbetrieben; laut Fachpresse sind auch Wochen- und Jahrmärkte bzw. Händler auf Märkten und Volksfesten im Gespräch. Festgelegt ist davon nichts: Weder steht fest, dass eine Markt-Ausnahme kommt, noch welche Stände sie erfassen würde. Sicher ist bislang nur die 12.000-Euro-Barumsatz-Ausnahme. In Österreich gibt es zwar eine vergleichbare Regelung – dort wurde die Grenze von 30.000 auf 45.000 Euro angehoben –, für Deutschland ist daraus nichts abzuleiten. Wir gehen deshalb davon aus, dass auch Markt- und Schaustellerbetriebe betroffen sein können. Wie klein es selbst dann bleibt, steht weiter unten. BMF · DHZ · Handwerksblatt · top agrar · Österreich
Was geschrieben wird – und was davon für Sie zählt
Die Sorgen der Branche sind berechtigt. Nur führen sie nicht zwangsläufig zu hohen Kosten.
Die Kassen-App ist dauerhaft kostenlos. Pflicht ist nur die gesetzlich vorgeschriebene TSE, je Kasse und zzgl. USt.: Bei kurzen Saisons bis etwa vier Monate im Tarif Flexibel nur in den geöffneten Monaten (plus 120 € Einrichtung je Neuabschluss), ab fünf Monaten ist die Jahreslizenz für 264 € günstiger.
Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), Vereine und öffentliche Stellen. Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Den Einrichtungsservice übernehmen wir – kostenlos. Wir importieren Ihre Speisekarte oder Artikelliste, legen Kategorien an, konfigurieren Steuersätze, Bonvorlagen, Zahlungsarten und Mitarbeiterkonten. Eine handschriftliche Liste genügt uns. In der Regel sind Sie in 1–3 Werktagen startklar. Im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an. Zum Einrichtungsservice
- Das spart die eigentlich teure Position: Ihre Arbeitszeit. Artikel anlegen und Steuersätze sortieren kostet sonst Abende vor dem Saisonstart – Zeit, die Sie in Ihr Geschäft stecken können.
- Hardware nur, wenn Sie welche brauchen. Ein vorhandenes Android-Handy reicht zum Start. Sonst liegen einfache Tablets bei etwa 100 €, Bondrucker bei etwa 50 € – und einen Drucker brauchen Sie dank digitalem Bon nicht zwingend.
320 Euro pro Tag gelten für ein ganzes Jahr. Wer nur fünf Monate öffnet, müsste in dieser Zeit deutlich mehr umsetzen, um die Grenze zu reißen. Rechnen Sie es unten in Ruhe nach – viele Betriebe liegen darunter.
- Instabiles Netz: Der Offline-Modus kassiert ohne Verbindung weiter und überträgt nach, sobald wieder Empfang da ist. Ihre Daten liegen in der Cloud, nicht auf einem Rechner im Wagen – ein Gerätedefekt kostet Sie keine Umsätze.
- Fette, Öle, Feuchtigkeit – der Drucker ist meist das Problem. Genau den brauchen Sie nicht: Mit dem digitalen Bon scannt der Gast einen QR-Code und hat den Beleg auf dem eigenen Handy. Die Belegausgabepflicht lässt seit 2020 ausdrücklich elektronische Belege zu – der Beleg muss bereitgestellt werden, nicht gedruckt. Ab 2028 soll der digitale Beleg nach dem Regierungsentwurf sogar der Regelfall werden. Kein Papier, keine leere Rolle, kein verschmierter Bon.
- Wenn es doch ein Drucker sein soll: Es gibt spritzwasser- und fettgeschützte Bondrucker für genau diese Umgebung.
- Platzmangel: Ein Handy braucht keinen Kassentisch. Und wo es rau zugeht, laufen robuste Android-Handhelds aus dem Industriebereich – Geräte, die einen Sturz auf Pflaster aushalten und dennoch ganz normal unsere App ausführen.
Diese Sanktionen zielen auf vorsätzliches Verschleiern von Umsätzen. Wer ordentlich aufzeichnet, hat damit nichts zu tun. Und solange kein Gesetz beschlossen ist, läuft keine Frist gegen Sie.
Trotzdem gilt schlicht: Wer sich früh in Ruhe umsieht, hat am Stichtag keinen Stress. Der Unterschied ist nur, dass „früh" bei uns nichts kostet – die App ist kostenlos, Sie können sie eine Saison lang ausprobieren und die TSE erst buchen, wenn sie wirklich gebraucht wird. Vorbereitet sein und Geld ausgeben sind zwei verschiedene Dinge.
Auch nach dem Kabinettsbeschluss vom 23. September 2026 ist diese Ausnahme nicht festgelegt: Der Entwurf überlässt weitere Ausnahmen einer Rechtsverordnung, die erst nach dem Gesetz kommen soll. Es steht nicht fest, dass eine Markt-Ausnahme kommt, und ebenso wenig, welche Stände genau darunter fielen. Wir gehen vorsichtshalber davon aus, dass auch Markt- und Schaustellerbetriebe betroffen sein können – lieber vorbereitet als auf eine Ausnahme gehofft, die am Ende nicht im Gesetz steht.
Der Punkt ist: Selbst dann bleibt es klein. Praktisch jeder hat ein Smartphone in der Tasche; ist es ein Android-Gerät, läuft unsere Kassen-App direkt darauf – ab Android 9. Dann entstehen Ihnen keine Anschaffungskosten für Hardware, sondern nur die Gebühr für die TSE, und die auch nur in den Monaten, in denen Sie am Stand stehen. Die Kasse selbst ist in der Basisausstattung kostenlos.
Quellen der Zitate: Gastgewerbe-Magazin · Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg · ready2order
Unsere Kosten atmen mit Ihrem Betrieb
Drei Ebenen – und keine davon läuft weiter, wenn bei Ihnen nichts läuft.
Die Kassen-App
dauerhaft, ohne Grundgebühr
Die Software kostet nichts – nicht in der Saison und nicht im Winter. Sie läuft auf einem handelsüblichen Android-Tablet, das Sie vielleicht schon haben.
Die TSE – passend zur Saisonlänge
pro Monat je Kasse zzgl. USt., plus 120 € je Neuabschluss · keine Mindestlaufzeit
Im Tarif Flexibel kündigen Sie zum Monatsende und starten vor der nächsten Saison neu – drei Monate Betrieb kosten damit 210 Euro je Kasse (TSE-Preise zzgl. USt.). Das lohnt sich nur bis etwa vier Monate; ab fünf Monaten ist der Jahrestarif für 264 Euro günstiger. Der Rechner unten wählt automatisch den günstigeren Weg. Beim Kündigen und Neustarten: Kassen sind dem Finanzamt über „Mein ELSTER“ binnen eines Monats nach Anschaffung und nach Außerbetriebnahme zu melden (§ 146a Abs. 4 AO), und die TSE-Daten sollten Sie vor dem Kündigen sichern – Einzelheiten in den häufigen Fragen.
Service-Geräte nach Einsatztagen
pro Einsatztag, höchstens 20 € im Monat
Die Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht) – daran dürfen beliebig viele Aushilfen im Wechsel kassieren. Erst zusätzliche Kellner-Geräte kosten, und zwar nach tatsächlichen Tagen: 3,50 € je Einsatztag, ab dem sechsten Tag im Monat gedeckelt bei 20 €. Ein nur an Wochenenden genutztes Gerät kostet damit höchstens 20 € im Monat. Zur Staffelung
Der Unterschied im Alltag: Im Januar ist Ihr Stand zu – dann zahlen Sie für die TSE nichts. Im Juli helfen sechs Aushilfen aus: Kassieren alle im Wechsel an Ihrer Kasse, kostet das keinen Cent extra. Erst wenn zwei davon mit eigenen Handys am Tisch aufnehmen sollen und das nur an Wochenenden, sind es 18 Euro je Gerät im Monat – nicht zwei volle Jahreslizenzen. Ihre Kosten folgen der Arbeit, nicht dem Kalender.
Was kostet es Sie tatsächlich?
Drei Angaben genügen. Der Rechner sagt Ihnen auch, wenn Sie gar nicht betroffen sind – oder wenn ein anderer Tarif für Sie günstiger ist.
Ihr Betrieb
Ihre Kosten bei BISpicy POS (zzgl. USt.)
pro Jahr
Annahmen: Preise Stand 17. September 2026, alle Preise zzgl. USt., TSE-Preise je Kasse. Tarif Flexibel 120 € einmalig plus 30 €/Monat ohne Mindestlaufzeit, Tarif Jährlich 264 €/Jahr. Die einmaligen 120 € sind bewusst in jedem Saisonjahr eingerechnet, da beim Neustart nach einer Kündigung erneut eine Einrichtung anfällt. Pay-per-Use: 3,50 € je Einsatztag, höchstens 20 € je Mitarbeiter und Monat. Hardware, Kartenzahlungsgebühren und Zusatzmodule sind nicht enthalten. Das Vergleichsbeispiel ist eine Beispielrechnung aus öffentlich genannten Marktpreisen, keine Aussage über einen bestimmten Anbieter. Die Einschätzung zur Kassenpflicht folgt dem Regierungsentwurf vom 23.09.2026 (mehr als 100.000 € Gesamtumsatz, ausgenommen unter 12.000 € Barumsatz im Jahr) – ein Gesetz ist das noch nicht, und die Einschätzung ersetzt keine Steuerberatung.
Zur Hochsaison dazuschalten, danach wieder abschalten
Im Juli brauchen Sie mehr als im März. Diese Bausteine buchen Sie dazu, wenn der Betrieb es verlangt – und lassen sie danach wieder ruhen.
| Baustein | Preis | Warum das für Saisonbetriebe passt |
|---|---|---|
| Weitere Kassen | TSE ab 22 €/Monat | Zweiter Ausschank, Eiswagen oder ein Extra-Tresen zum Stadtfest: jede weitere Kasse braucht eine eigene TSE-Lizenz (ab 22 €/Monat). Die Kassen-App selbst bleibt kostenlos. |
| Kellner-Geräte Bestellung am Tisch per Handy |
3,50 €/Tag höchstens 20 € im Monat |
Nur für zusätzliche mobile Geräte – die Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht). Abgerechnet wird nach Einsatztagen: kein Einsatztag, keine Kosten, dafür müssen Sie nicht einmal kündigen. Im Winter läuft die Position also von allein auf null. 14 Tage kostenlos testen. |
| Küchendisplay Bestellungen auf dem Bildschirm statt auf Bons |
15 €/Monat je Display |
Jedes separate Küchendisplay ist eine eigene Position – arbeiten Grill und Ausschank getrennt, sind das zwei Displays. Das Bestellmanagement direkt an der Hauptkasse bleibt kostenlos, im Paket BIS Pro sind alle Küchendisplays enthalten. Spart Bonrolle und Papier im Fettdunst. |
| Scan-to-Order Gäste bestellen selbst per QR-Code |
29,90 €/Monat | Der Klassiker gegen die Schlange am Stand bei Schönwetter: Gäste scannen, bestellen und Ihr Team arbeitet ab, statt aufzunehmen. Wenn die Saison vorbei ist, brauchen Sie es nicht mehr. Mehr dazu |
| QR-Speisekarte | 10 €/Monat | Karte per QR-Code am Tisch – praktisch, wenn sich Ihr Angebot je nach Wetter und Wochenende ändert. Ohne Nachdrucken. |
| Cloud-Backup | 10 €/Monat | Sichert Ihre Kassendaten automatisch. Gerade sinnvoll, wenn das Gerät den Sommer über draußen im Einsatz ist. Mehr dazu |
| Zusätzliche Benutzer für Warenwirtschaft und Lager-App |
3,50 €/Tag höchstens 20 € im Monat |
Wenn zur Hochsaison jemand zusätzlich Wareneingänge bucht. Ebenfalls nach Einsatztagen – und in der Nebensaison automatisch bei null. |
Das Prinzip dahinter: Was nach Einsatztagen abgerechnet wird – Kellner-Geräte und zusätzliche Benutzer – fällt in der Nebensaison von selbst auf null, ganz ohne Kündigung. Bei den Festbeträgen entscheiden Sie zum Saisonstart, was Sie wirklich brauchen. Und die TSE selbst kündigen Sie im Tarif Flexibel zum Monatsende, ohne Kündigungsgebühr.
Alle genannten Bausteine sind kostenpflichtige Zusatzoptionen und nicht in der kostenlosen Kassen-App enthalten. Preise Stand 17. September 2026, zzgl. MwSt. Maßgeblich ist stets die Preisseite.
Was den Saisonstart sonst noch leicht macht
Den Einrichtungsservice machen wir – kostenlos
Schicken Sie uns Ihre Speisekarte oder Artikelliste – auch handschriftlich. Wir legen Produkte und Kategorien an, konfigurieren Steuersätze, Bonvorlagen, Zahlungsarten und Mitarbeiterkonten. In der Regel in 1–3 Werktagen. Im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an. Zum Einrichtungsservice
Hardware ab 0 Euro
Haben Sie ein Android-Handy ab Version 8? Dann ist Ihre Kasse schon da. Sonst liegen einfache Tablets bei etwa 100 €, Bondrucker bei etwa 50 € – Circa-Werte für handelsübliche Geräte, keine Pakete von uns.
Ohne Drucker, ohne Papier
Der Gast scannt einen QR-Code und hat den Beleg auf dem eigenen Handy. Die Belegausgabepflicht lässt seit 2020 elektronische Belege ausdrücklich zu. Keine leere Rolle, kein fettiger Bon. Zum digitalen Bon
Offline am Stand
Kein Netz auf dem Festplatz? Die Kasse arbeitet weiter und überträgt nach, sobald wieder Empfang da ist. Ihre Daten liegen in der Cloud – ein defektes Gerät kostet Sie keine Umsätze. Mehr dazu
Robust genug für draußen
Wo es rau zugeht, laufen robuste Android-Handhelds aus dem Industriebereich, die einen Sturz aufs Pflaster aushalten. Und wenn doch gedruckt werden soll: Es gibt spritzwasser- und fettgeschützte Bondrucker.
Saubere Unterlagen
DSFinV-K-Export, Z-Bon und Ablage im Sinne der GoBD gehören dazu – am Saisonende exportieren und zur Buchhaltung legen. Zum Export
Ein ruhiger Fahrplan – ohne Hektik
Sie müssen heute nichts kaufen. Das hier genügt.
Jetzt: einordnen, mehr nicht
Schauen Sie einmal auf Ihren Jahresumsatz und Ihren Baranteil. Liegen Sie nicht über 100.000 Euro Umsatz oder nehmen Sie im Jahr weniger als 12.000 Euro bar ein, wären Sie nach dem Regierungsentwurf nicht betroffen – dann können Sie das Thema beruhigt ruhen lassen.
Wenn das Gesetz beschlossen ist
Erst dann steht fest, was genau gilt und welche Ausnahmen es für Märkte und mobile Stände gibt. Wir verfolgen das und halten diese Seite aktuell.
Vor Ihrer ersten Saison danach
TSE buchen, Artikel einmal anlegen, testen. Das ist eine Sache von Stunden, nicht von Wochen – und Sie zahlen erst ab dem Monat, in dem Sie öffnen.
Am Saisonende
Daten exportieren – DSFinV-K und TSE-Daten –, TSE zum Monatsende kündigen, Außerbetriebnahme binnen eines Monats über ELSTER melden (ob das Pausieren darunter fällt, klärt Ihre Steuerberatung), Tablet in den Schrank. Im Frühjahr geht es weiter, wo Sie aufgehört haben.
Für welche Betriebe diese Seite gedacht ist
Überall dort, wo das Jahr nicht zwölf Monate hat
Eisdielen & Eiswagen
Biergärten & Strandbars
Kioske & Freibad-Verkauf
Hofläden & Direktvermarkter
Weihnachtsmarkt-Stände
Schausteller & Volksfeste
Foodtrucks & Marktstände
Skihütten & Bergstationen
Häufige Fragen
Ehrliche Antworten – auch dort, wo etwas gegen uns spricht
Schauen Sie es sich in Ruhe an
Die Kassen-App ist kostenlos – Sie können sie vor Ihrer Saison ausprobieren, ohne etwas zu buchen. Wenn Sie Fragen zur Kassenpflicht haben, beantworten wir sie gern, auch wenn am Ende herauskommt, dass Sie gar keine Kasse brauchen.
Zusammenfassung
Die Registrierkassenpflicht ist Stand 24. September 2026 noch kein Gesetz: Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf am 23. September 2026 beschlossen, Bundestag und Bundesrat stehen aus. Die Kassenpflicht soll ab 2028 gelten. Betroffen wären Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Gesamtumsatz im Jahr; ausgenommen ist, wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt. Die im Juni-Entwurf geplante 30-Euro-Grenze für Belege ist nicht mehr enthalten; stattdessen soll ab 2028 der digitale Beleg den Papierbon ersetzen, Papier gibt es auf Wunsch. Weitere Ausnahmen, etwa für Märkte, sollen erst per Rechtsverordnung folgen und sind nicht festgelegt – planen Sie besser ohne sie. Für Saisonbetriebe – Eisdielen, Biergärten, Kioske, Hofläden, Weihnachtsmarkt- und Marktstände, Foodtrucks, Schausteller und Skihütten – gilt bei BISpicy POS: Die Kassen-App kostet dauerhaft nichts, die TSE je Kasse nur in den geöffneten Monaten (Tarif Flexibel, 120 Euro einmalig plus 30 Euro monatlich ohne Mindestlaufzeit), Mitarbeiter werden nach Einsatztagen abgerechnet (3,50 Euro je Tag, höchstens 20 Euro monatlich). Eine kurze Saison von drei Monaten liegt damit bei 210 Euro, ab fünf Monaten deckelt der Jahrestarif für 264 Euro im Jahr. Alle Preise zzgl. USt.
Diese Seite gibt den Stand vom 24. September 2026 wieder (Regierungsentwurf nach Kabinettsbeschluss vom 23.09.2026) und ersetzt keine Steuerberatung. Für Ihre konkrete Situation fragen Sie bitte Ihre Steuerberaterin oder Ihren Steuerberater.