Zum Hauptinhalt springen
Für Saison- und Marktbetriebe

Registrierkassenpflicht 2028? Bleiben Sie gelassen.

Eisdiele, Biergarten, Strandkiosk, Hofladen oder Marktstand: In der Branchenpresse ist von bis zu 5.000 Euro die Rede. Für die TSE eines Saisonbetriebs sind es bei uns höchstens 264 Euro im Jahr je Kasse, zzgl. USt. – Saisons bis etwa vier Monate zahlen im Tarif Flex nur die geöffneten Monate, ab fünf Monaten ist der Jahrestarif günstiger.

Kurze Saison: Tarif Flex Aushilfen nach Einsatztagen Offline am Stand App dauerhaft kostenlos
BISpicy POS Verkaufsbildschirm – Kassensystem für Saisonbetriebe, Marktstände und Kioske

Rund um die geplante Registrierkassenpflicht ist derzeit viel von Bürokratie, Bußgeldern und hohen Anschaffungskosten zu lesen. Diese Seite ordnet nüchtern ein, was Stand 24. September 2026 geplant ist – das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 23. September beschlossen, ein Gesetz ist das noch nicht –, wen die geplante 100.000-Euro-Grenze und die neue 12.000-Euro-Barumsatz-Ausnahme betreffen und was eine Kasse für einen Saisonbetrieb wirklich kostet. Alle Aussagen sind mit Quelle und Datum belegt.

Vier Dinge, die in der Aufregung untergehen

Stand 24. September 2026 – jede Angabe mit Quelle

Es gibt noch kein Gesetz

Am 23. September 2026 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf beschlossen. Bundestag und Bundesrat müssen noch entscheiden – inhaltlich kann sich bis dahin einiges ändern.

Quelle: BMF, Pressemitteilung vom 23.09.2026 · DHZ

2028 – jetzt im Regierungsentwurf

Der erste Entwurf sah 2027 vor, im Juli 2026 nannte Finanzminister Klingbeil den 1. Januar 2028 zunächst nur mündlich. Seit dem Kabinettsbeschluss steht es schriftlich: Die Kassenpflicht soll ab 2028 gelten, und die Pressemitteilung vom 23.09.2026 nennt jetzt auch die Umsatzgrenze.

Quelle: BMF, Pressemitteilung vom 23.09.2026 · vom 16.07.2026

Erst über 100.000 Euro Umsatz

Gemeint ist der Gesamtumsatz, Kartenzahlungen zählen also mit. Wer nicht über 100.000 Euro kommt, wäre gar nicht verpflichtet. Neu im Kabinettsentwurf: Wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt, ist auch darüber ausgenommen. Für viele kleine Saisonbetriebe erledigt sich das Thema damit.

Quelle: Bundesregierung, 23.09.2026 · BMF

Der Papierbon soll dem digitalen Beleg weichen

Die 30-Euro-Grenze aus dem Juni-Entwurf ist nicht mehr enthalten. Stattdessen soll ab 2028 der digitale Beleg den Papierbon ersetzen, etwa per QR-Code am Kassendisplay – Papier gibt es nur noch auf Wunsch. Das gilt grundsätzlich für alle, die elektronisch kassieren. Wo Fett, Nässe und leere Bonrollen den Drucker plagen, ist das eher eine Erleichterung.

Quelle: Bundesregierung, 23.09.2026 · Ecovis zur 30-Euro-Grenze

Zu Marktständen kursiert eine Ausnahme – wir würden nicht darauf bauen. Der Kabinettsentwurf sieht vor, dass weitere Ausnahmen erst nach dem Gesetz per Rechtsverordnung geregelt werden. Das Bundesfinanzministerium nennt als Beispiele Vertrauenskassen auf Selbsternte-Feldern und die Direktvermarktung in Landwirtschaftsbetrieben; laut Fachpresse sind auch Wochen- und Jahrmärkte bzw. Händler auf Märkten und Volksfesten im Gespräch. Festgelegt ist davon nichts: Weder steht fest, dass eine Markt-Ausnahme kommt, noch welche Stände sie erfassen würde. Sicher ist bislang nur die 12.000-Euro-Barumsatz-Ausnahme. In Österreich gibt es zwar eine vergleichbare Regelung – dort wurde die Grenze von 30.000 auf 45.000 Euro angehoben –, für Deutschland ist daraus nichts abzuleiten. Wir gehen deshalb davon aus, dass auch Markt- und Schaustellerbetriebe betroffen sein können. Wie klein es selbst dann bleibt, steht weiter unten. BMF · DHZ · Handwerksblatt · top agrar · Österreich

Was geschrieben wird – und was davon für Sie zählt

Die Sorgen der Branche sind berechtigt. Nur führen sie nicht zwangsläufig zu hohen Kosten.

„Eine neue Kasse um 5.000 Euro ist eine massive Belastung." – Franz Bergmüller, VEBWK, im Gastgewerbe-Magazin
Diese Summe entsteht vor allem durch Hardware-Pakete und bezahlte Einrichtungsdienste. Bei uns reicht vorhandene Hardware, und der Einrichtungsservice ist kostenlos; im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an.

Die Kassen-App ist dauerhaft kostenlos. Pflicht ist nur die gesetzlich vorgeschriebene TSE, je Kasse und zzgl. USt.: Bei kurzen Saisons bis etwa vier Monate im Tarif Flexibel nur in den geöffneten Monaten (plus 120 € Einrichtung je Neuabschluss), ab fünf Monaten ist die Jahreslizenz für 264 € günstiger.

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), Vereine und öffentliche Stellen. Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

  • Den Einrichtungsservice übernehmen wir – kostenlos. Wir importieren Ihre Speisekarte oder Artikelliste, legen Kategorien an, konfigurieren Steuersätze, Bonvorlagen, Zahlungsarten und Mitarbeiterkonten. Eine handschriftliche Liste genügt uns. In der Regel sind Sie in 1–3 Werktagen startklar. Im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an. Zum Einrichtungsservice
  • Das spart die eigentlich teure Position: Ihre Arbeitszeit. Artikel anlegen und Steuersätze sortieren kostet sonst Abende vor dem Saisonstart – Zeit, die Sie in Ihr Geschäft stecken können.
  • Hardware nur, wenn Sie welche brauchen. Ein vorhandenes Android-Handy reicht zum Start. Sonst liegen einfache Tablets bei etwa 100 €, Bondrucker bei etwa 50 € – und einen Drucker brauchen Sie dank digitalem Bon nicht zwingend.
„100.000 Euro Umsatz klingen nach viel – doch in der Realität ist das in der Gastronomie schnell erreicht." Das entspreche nur rund 320 Euro Tagesumsatz.
Für Saisonbetriebe rechnet sich das anders.

320 Euro pro Tag gelten für ein ganzes Jahr. Wer nur fünf Monate öffnet, müsste in dieser Zeit deutlich mehr umsetzen, um die Grenze zu reißen. Rechnen Sie es unten in Ruhe nach – viele Betriebe liegen darunter.

„Platzmangel, instabile Internetverbindungen und erschwerte Umgebungsbedingungen, wie Hitze, Feuchtigkeit, Fette und Öle." Elektronische Kassen seien am Stand „praktisch unmöglich". – Schaustellerverband Hamburg
Jeder einzelne dieser Punkte ist berechtigt – und jeder einzelne ist gelöst.
  • Instabiles Netz: Der Offline-Modus kassiert ohne Verbindung weiter und überträgt nach, sobald wieder Empfang da ist. Ihre Daten liegen in der Cloud, nicht auf einem Rechner im Wagen – ein Gerätedefekt kostet Sie keine Umsätze.
  • Fette, Öle, Feuchtigkeit – der Drucker ist meist das Problem. Genau den brauchen Sie nicht: Mit dem digitalen Bon scannt der Gast einen QR-Code und hat den Beleg auf dem eigenen Handy. Die Belegausgabepflicht lässt seit 2020 ausdrücklich elektronische Belege zu – der Beleg muss bereitgestellt werden, nicht gedruckt. Ab 2028 soll der digitale Beleg nach dem Regierungsentwurf sogar der Regelfall werden. Kein Papier, keine leere Rolle, kein verschmierter Bon.
  • Wenn es doch ein Drucker sein soll: Es gibt spritzwasser- und fettgeschützte Bondrucker für genau diese Umgebung.
  • Platzmangel: Ein Handy braucht keinen Kassentisch. Und wo es rau zugeht, laufen robuste Android-Handhelds aus dem Industriebereich – Geräte, die einen Sturz auf Pflaster aushalten und dennoch ganz normal unsere App ausführen.
„Bußgelder von bis zu 25.000 Euro" und „bis zu fünf Jahre Haft bei Manipulation." Dazu der Rat, früh zu kaufen, weil sonst Preissteigerungen drohten.
Das betrifft Manipulation, nicht Unwissenheit – und Angst ist ein schlechter Kaufgrund.

Diese Sanktionen zielen auf vorsätzliches Verschleiern von Umsätzen. Wer ordentlich aufzeichnet, hat damit nichts zu tun. Und solange kein Gesetz beschlossen ist, läuft keine Frist gegen Sie.

Trotzdem gilt schlicht: Wer sich früh in Ruhe umsieht, hat am Stichtag keinen Stress. Der Unterschied ist nur, dass „früh" bei uns nichts kostet – die App ist kostenlos, Sie können sie eine Saison lang ausprobieren und die TSE erst buchen, wenn sie wirklich gebraucht wird. Vorbereitet sein und Geld ausgeben sind zwei verschiedene Dinge.

„Verkaufsstände auf dem Wochenmarkt, bei denen eine Kassenpflicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung führt", sollen ausgenommen werden.
Darauf würden wir uns nicht verlassen – müssen Sie aber auch nicht.

Auch nach dem Kabinettsbeschluss vom 23. September 2026 ist diese Ausnahme nicht festgelegt: Der Entwurf überlässt weitere Ausnahmen einer Rechtsverordnung, die erst nach dem Gesetz kommen soll. Es steht nicht fest, dass eine Markt-Ausnahme kommt, und ebenso wenig, welche Stände genau darunter fielen. Wir gehen vorsichtshalber davon aus, dass auch Markt- und Schaustellerbetriebe betroffen sein können – lieber vorbereitet als auf eine Ausnahme gehofft, die am Ende nicht im Gesetz steht.

Der Punkt ist: Selbst dann bleibt es klein. Praktisch jeder hat ein Smartphone in der Tasche; ist es ein Android-Gerät, läuft unsere Kassen-App direkt darauf – ab Android 9. Dann entstehen Ihnen keine Anschaffungskosten für Hardware, sondern nur die Gebühr für die TSE, und die auch nur in den Monaten, in denen Sie am Stand stehen. Die Kasse selbst ist in der Basisausstattung kostenlos.

Quellen der Zitate: Gastgewerbe-Magazin · Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg · ready2order

Unsere Kosten atmen mit Ihrem Betrieb

Drei Ebenen – und keine davon läuft weiter, wenn bei Ihnen nichts läuft.

Die Kassen-App

0 €
dauerhaft, ohne Grundgebühr

Die Software kostet nichts – nicht in der Saison und nicht im Winter. Sie läuft auf einem handelsüblichen Android-Tablet, das Sie vielleicht schon haben.

Die TSE – passend zur Saisonlänge

30 €
pro Monat je Kasse zzgl. USt., plus 120 € je Neuabschluss · keine Mindestlaufzeit

Im Tarif Flexibel kündigen Sie zum Monatsende und starten vor der nächsten Saison neu – drei Monate Betrieb kosten damit 210 Euro je Kasse (TSE-Preise zzgl. USt.). Das lohnt sich nur bis etwa vier Monate; ab fünf Monaten ist der Jahrestarif für 264 Euro günstiger. Der Rechner unten wählt automatisch den günstigeren Weg. Beim Kündigen und Neustarten: Kassen sind dem Finanzamt über „Mein ELSTER“ binnen eines Monats nach Anschaffung und nach Außerbetriebnahme zu melden (§ 146a Abs. 4 AO), und die TSE-Daten sollten Sie vor dem Kündigen sichern – Einzelheiten in den häufigen Fragen.

Service-Geräte nach Einsatztagen

3,50 €
pro Einsatztag, höchstens 20 € im Monat

Die Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht) – daran dürfen beliebig viele Aushilfen im Wechsel kassieren. Erst zusätzliche Kellner-Geräte kosten, und zwar nach tatsächlichen Tagen: 3,50 € je Einsatztag, ab dem sechsten Tag im Monat gedeckelt bei 20 €. Ein nur an Wochenenden genutztes Gerät kostet damit höchstens 20 € im Monat. Zur Staffelung

Der Unterschied im Alltag: Im Januar ist Ihr Stand zu – dann zahlen Sie für die TSE nichts. Im Juli helfen sechs Aushilfen aus: Kassieren alle im Wechsel an Ihrer Kasse, kostet das keinen Cent extra. Erst wenn zwei davon mit eigenen Handys am Tisch aufnehmen sollen und das nur an Wochenenden, sind es 18 Euro je Gerät im Monat – nicht zwei volle Jahreslizenzen. Ihre Kosten folgen der Arbeit, nicht dem Kalender.

Was kostet es Sie tatsächlich?

Drei Angaben genügen. Der Rechner sagt Ihnen auch, wenn Sie gar nicht betroffen sind – oder wenn ein anderer Tarif für Sie günstiger ist.

Ihr Betrieb

112
012
Ihre Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht) – egal wie viele Mitarbeiter im Wechsel daran kassieren. Bezahlt wird nur je zusätzlichem mobilen Gerät, mit dem am Tisch aufgenommen wird. Küchendisplays sind hier nicht eingerechnet – sie kosten 15 €/Monat je Display (siehe Zusatzoptionen).
126
Nur für die Einschätzung, ob Sie überhaupt betroffen wären. Die Eingabe verlässt Ihr Gerät nicht.
Nach dem Regierungsentwurf vom 23.09.2026 ist ausgenommen, wer im Jahr weniger als 12.000 € bar einnimmt – auch bei mehr als 100.000 € Gesamtumsatz. Noch kein Gesetz.

Ihre Kosten bei BISpicy POS (zzgl. USt.)

0 €

pro Jahr

Kassen-App0 €
TSE0 €
Kellner-Geräte (Pay-per-Use)0 €
Grundkosten im Vergleich – Software und TSE
Bei BISpicy POS 0 €
Marktübliches Ganzjahres-Beispiel 0 €
Beispielrechnung: Software 49 €/Monat (Mittel aus öffentlich genannten 29–90 €) plus Cloud-TSE 15 €/Monat, zwölf Monate durchlaufend. Beide Seiten ohne Personalkosten – die stehen oben separat, weil viele Anbieter dafür feste Nutzerlizenzen berechnen, die auch in geschlossenen Monaten weiterlaufen.

Annahmen: Preise Stand 17. September 2026, alle Preise zzgl. USt., TSE-Preise je Kasse. Tarif Flexibel 120 € einmalig plus 30 €/Monat ohne Mindestlaufzeit, Tarif Jährlich 264 €/Jahr. Die einmaligen 120 € sind bewusst in jedem Saisonjahr eingerechnet, da beim Neustart nach einer Kündigung erneut eine Einrichtung anfällt. Pay-per-Use: 3,50 € je Einsatztag, höchstens 20 € je Mitarbeiter und Monat. Hardware, Kartenzahlungsgebühren und Zusatzmodule sind nicht enthalten. Das Vergleichsbeispiel ist eine Beispielrechnung aus öffentlich genannten Marktpreisen, keine Aussage über einen bestimmten Anbieter. Die Einschätzung zur Kassenpflicht folgt dem Regierungsentwurf vom 23.09.2026 (mehr als 100.000 € Gesamtumsatz, ausgenommen unter 12.000 € Barumsatz im Jahr) – ein Gesetz ist das noch nicht, und die Einschätzung ersetzt keine Steuerberatung.

Zur Hochsaison dazuschalten, danach wieder abschalten

Im Juli brauchen Sie mehr als im März. Diese Bausteine buchen Sie dazu, wenn der Betrieb es verlangt – und lassen sie danach wieder ruhen.

Baustein Preis Warum das für Saisonbetriebe passt
Weitere Kassen TSE ab 22 €/Monat Zweiter Ausschank, Eiswagen oder ein Extra-Tresen zum Stadtfest: jede weitere Kasse braucht eine eigene TSE-Lizenz (ab 22 €/Monat). Die Kassen-App selbst bleibt kostenlos.
Kellner-Geräte
Bestellung am Tisch per Handy
3,50 €/Tag
höchstens 20 € im Monat
Nur für zusätzliche mobile Geräte – die Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht). Abgerechnet wird nach Einsatztagen: kein Einsatztag, keine Kosten, dafür müssen Sie nicht einmal kündigen. Im Winter läuft die Position also von allein auf null. 14 Tage kostenlos testen.
Küchendisplay
Bestellungen auf dem Bildschirm statt auf Bons
15 €/Monat
je Display
Jedes separate Küchendisplay ist eine eigene Position – arbeiten Grill und Ausschank getrennt, sind das zwei Displays. Das Bestellmanagement direkt an der Hauptkasse bleibt kostenlos, im Paket BIS Pro sind alle Küchendisplays enthalten. Spart Bonrolle und Papier im Fettdunst.
Scan-to-Order
Gäste bestellen selbst per QR-Code
29,90 €/Monat Der Klassiker gegen die Schlange am Stand bei Schönwetter: Gäste scannen, bestellen und Ihr Team arbeitet ab, statt aufzunehmen. Wenn die Saison vorbei ist, brauchen Sie es nicht mehr. Mehr dazu
QR-Speisekarte 10 €/Monat Karte per QR-Code am Tisch – praktisch, wenn sich Ihr Angebot je nach Wetter und Wochenende ändert. Ohne Nachdrucken.
Cloud-Backup 10 €/Monat Sichert Ihre Kassendaten automatisch. Gerade sinnvoll, wenn das Gerät den Sommer über draußen im Einsatz ist. Mehr dazu
Zusätzliche Benutzer
für Warenwirtschaft und Lager-App
3,50 €/Tag
höchstens 20 € im Monat
Wenn zur Hochsaison jemand zusätzlich Wareneingänge bucht. Ebenfalls nach Einsatztagen – und in der Nebensaison automatisch bei null.

Das Prinzip dahinter: Was nach Einsatztagen abgerechnet wird – Kellner-Geräte und zusätzliche Benutzer – fällt in der Nebensaison von selbst auf null, ganz ohne Kündigung. Bei den Festbeträgen entscheiden Sie zum Saisonstart, was Sie wirklich brauchen. Und die TSE selbst kündigen Sie im Tarif Flexibel zum Monatsende, ohne Kündigungsgebühr.

Alle genannten Bausteine sind kostenpflichtige Zusatzoptionen und nicht in der kostenlosen Kassen-App enthalten. Preise Stand 17. September 2026, zzgl. MwSt. Maßgeblich ist stets die Preisseite.

Was den Saisonstart sonst noch leicht macht

Den Einrichtungsservice machen wir – kostenlos

Schicken Sie uns Ihre Speisekarte oder Artikelliste – auch handschriftlich. Wir legen Produkte und Kategorien an, konfigurieren Steuersätze, Bonvorlagen, Zahlungsarten und Mitarbeiterkonten. In der Regel in 1–3 Werktagen. Im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an. Zum Einrichtungsservice

Hardware ab 0 Euro

Haben Sie ein Android-Handy ab Version 8? Dann ist Ihre Kasse schon da. Sonst liegen einfache Tablets bei etwa 100 €, Bondrucker bei etwa 50 € – Circa-Werte für handelsübliche Geräte, keine Pakete von uns.

Ohne Drucker, ohne Papier

Der Gast scannt einen QR-Code und hat den Beleg auf dem eigenen Handy. Die Belegausgabepflicht lässt seit 2020 elektronische Belege ausdrücklich zu. Keine leere Rolle, kein fettiger Bon. Zum digitalen Bon

Offline am Stand

Kein Netz auf dem Festplatz? Die Kasse arbeitet weiter und überträgt nach, sobald wieder Empfang da ist. Ihre Daten liegen in der Cloud – ein defektes Gerät kostet Sie keine Umsätze. Mehr dazu

Robust genug für draußen

Wo es rau zugeht, laufen robuste Android-Handhelds aus dem Industriebereich, die einen Sturz aufs Pflaster aushalten. Und wenn doch gedruckt werden soll: Es gibt spritzwasser- und fettgeschützte Bondrucker.

Saubere Unterlagen

DSFinV-K-Export, Z-Bon und Ablage im Sinne der GoBD gehören dazu – am Saisonende exportieren und zur Buchhaltung legen. Zum Export

Ein ruhiger Fahrplan – ohne Hektik

Sie müssen heute nichts kaufen. Das hier genügt.

Jetzt: einordnen, mehr nicht

Schauen Sie einmal auf Ihren Jahresumsatz und Ihren Baranteil. Liegen Sie nicht über 100.000 Euro Umsatz oder nehmen Sie im Jahr weniger als 12.000 Euro bar ein, wären Sie nach dem Regierungsentwurf nicht betroffen – dann können Sie das Thema beruhigt ruhen lassen.

Wenn das Gesetz beschlossen ist

Erst dann steht fest, was genau gilt und welche Ausnahmen es für Märkte und mobile Stände gibt. Wir verfolgen das und halten diese Seite aktuell.

Vor Ihrer ersten Saison danach

TSE buchen, Artikel einmal anlegen, testen. Das ist eine Sache von Stunden, nicht von Wochen – und Sie zahlen erst ab dem Monat, in dem Sie öffnen.

Am Saisonende

Daten exportieren – DSFinV-K und TSE-Daten –, TSE zum Monatsende kündigen, Außerbetriebnahme binnen eines Monats über ELSTER melden (ob das Pausieren darunter fällt, klärt Ihre Steuerberatung), Tablet in den Schrank. Im Frühjahr geht es weiter, wo Sie aufgehört haben.

Für welche Betriebe diese Seite gedacht ist

Überall dort, wo das Jahr nicht zwölf Monate hat

Eisdielen & Eiswagen

Biergärten & Strandbars

Kioske & Freibad-Verkauf

Hofläden & Direktvermarkter

Weihnachtsmarkt-Stände

Schausteller & Volksfeste

Foodtrucks & Marktstände

Skihütten & Bergstationen

Häufige Fragen

Ehrliche Antworten – auch dort, wo etwas gegen uns spricht

Nein – aber es ist einen Schritt weiter. Am 23. September 2026 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf beschlossen. Danach soll die Kassenpflicht ab 2028 für Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Jahresumsatz gelten. Ein Gesetz ist das noch nicht: Bundestag und Bundesrat müssen noch entscheiden, bis dahin kann sich einiges ändern. Zur Vorgeschichte: Der Referentenentwurf vom 2. Juni 2026 sah noch den 1. Januar 2027 vor, im Juli 2026 nannte Finanzminister Klingbeil den 1. Januar 2028. Pressemitteilung des BMF vom 23.09.2026

Nach dem Regierungsentwurf zählt der Gesamtumsatz: Betroffen wären Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Jahresumsatz, wer darunter bleibt, ist nicht verpflichtet. Dazu kommt eine zweite Ausnahme: Wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt, ist ebenfalls ausgenommen – auch oberhalb der 100.000-Euro-Grenze. Das hilft vor allem Betrieben, in denen überwiegend mit Karte bezahlt wird. Weitere Ausnahmen sollen später per Rechtsverordnung folgen; laut Fachpresse sind Wochen- und Jahrmärkte im Gespräch. Festgelegt ist das nicht – wir raten dazu, nicht darauf zu bauen. Der beruhigende Teil: Selbst wenn Sie betroffen sind, brauchen Sie im Zweifel nur ein Android-Handy und die TSE.

Nein. Solange kein Gesetz beschlossen ist, läuft keine Frist. Manche Anbieter raten zum schnellen Kauf, weil später Preissteigerungen drohen könnten – wir halten das für keinen guten Grund, heute Geld auszugeben. Sinnvoll ist nur, den eigenen Umsatz einzuordnen und zu wissen, was eine Umstellung kosten würde. Beides geht auf dieser Seite in fünf Minuten.

Die Kassen-App ist dauerhaft kostenlos. Pflicht ist nur die gesetzlich vorgeschriebene TSE, je Kasse und zzgl. USt.: im Tarif Flexibel 120 Euro Einrichtungsgebühr je Abschluss plus 30 Euro je Monat ohne Mindestlaufzeit – eine kurze Saison von drei Monaten liegt damit bei 210 Euro. Ab fünf geöffneten Monaten deckelt der Jahrestarif für 264 Euro; der Rechner auf dieser Seite wählt automatisch den günstigeren Tarif. Zum Vergleich: In der Branchenpresse werden Anschaffungskosten von bis zu 5.000 Euro genannt.

Nein – das übernehmen wir, kostenlos. Schicken Sie uns Ihre Speisekarte oder Artikelliste, gern auch als Foto einer handschriftlichen Aufstellung. Wir legen Produkte und Kategorien an, konfigurieren Steuersätze, Bonvorlagen, Zahlungsarten und Mitarbeiterkonten. In der Regel sind Sie in 1–3 Werktagen startklar, bei wenigen Produkten oft am selben Tag. Ändern können Sie danach jederzeit alles selbst. Im Tarif Flexibel fällt je Abschluss die Einrichtungsgebühr von 120 € zzgl. USt. an. Zum Einrichtungsservice

Im einfachsten Fall gar keine neue: Unsere App läuft auf Android ab Version 8, ein vorhandenes Smartphone genügt zum Start. Wollen Sie ein eigenes Gerät für die Kasse, liegen einfache Android-Tablets bei etwa 100 €. Einen Bondrucker (ab etwa 50 €) brauchen Sie nur, wenn Sie Papierbelege ausgeben wollen – mit dem digitalen Bon geht es auch ohne. Für raue Umgebungen gibt es robuste Industrie-Handhelds und spritzwassergeschützte Drucker. Die Preisangaben sind Circa-Werte für handelsübliche Fremdgeräte; wir verkaufen keine Hardware-Pakete.

Ja. Wenn Sie am Saisonende kündigen und im Frühjahr neu starten, fällt die einmalige Einrichtungsgebühr erneut an. Wir rechnen sie im Kostenrechner deshalb bewusst in jedem Saisonjahr mit ein, damit Sie keine Überraschung erleben. Ab fünf geöffneten Monaten ist ohnehin der Jahrestarif für 264 Euro (zzgl. USt.) günstiger – der Rechner weist Sie darauf hin.

Nein. Ihre Hauptkasse braucht keine Kellner- oder Benutzerlizenz (die TSE-Lizenz bleibt Pflicht) – daran können beliebig viele Mitarbeiter im Wechsel kassieren, jeder mit eigenem Benutzerkonto. Kosten entstehen erst, wenn Sie zusätzliche Geräte einsetzen, etwa Handys, mit denen der Service direkt am Tisch aufnimmt. Diese werden nach tatsächlichen Einsatztagen abgerechnet: 3,50 Euro je Tag, höchstens 20 Euro je Gerät und Monat. Ein an zwei Tagen genutztes Gerät kostet also 7 Euro im Monat, und in Monaten ohne Einsatz gar nichts. Zur vollständigen Staffelung

Genau dafür ist das Modell gebaut. Kellner-Geräte und zusätzliche Benutzer laufen über Einsatztage – ohne Einsatz entstehen keine Kosten, Sie müssen dafür nicht einmal kündigen. Die TSE kündigen Sie im Tarif Flexibel zum Monatsende, ohne Kündigungsgebühr. Festbeträge wie Küchendisplay (15 €), Scan-to-Order (29,90 €), QR-Speisekarte (10 €) oder Cloud-Backup (10 €) buchen Sie zum Saisonstart dazu, wenn Sie sie brauchen. Und jede weitere Kasse braucht eine eigene TSE-Lizenz (ab 22 €/Monat) – etwa für einen zweiten Ausschank zum Stadtfest; die Kassen-App selbst bleibt kostenlos.

Ja. Der Offline-Modus lässt die Kasse ohne Verbindung weiterarbeiten und überträgt die Daten nach, sobald wieder Empfang besteht. Genau dieser Punkt – instabiles Netz auf Volksfesten und Wochenmärkten – ist einer der Haupteinwände der Schaustellerverbände.

Die steuerlichen Aufbewahrungsfristen gelten unabhängig davon, ob Ihre Kasse gerade aktiv ist. Exportieren Sie deshalb am Saisonende Ihre Kassendaten – insbesondere den DSFinV-K-Export – und legen Sie sie zu Ihren Buchhaltungsunterlagen. Das ist schnell erledigt, sollte aber vor der Kündigung passieren. Das gilt auch für die Daten der TSE: Gelöscht werden dürfen sie erst, nachdem sie in ein Aufbewahrungssystem überführt wurden, das den späteren Export in der vorgeschriebenen Form erlaubt (Anwendungserlass zu § 146a AO, Nr. 1.15). Außerdem ist die Kasse dem Finanzamt über „Mein ELSTER“ binnen eines Monats nach Anschaffung und nach Außerbetriebnahme zu melden (§ 146a Abs. 4 AO) – ob das Pausieren über den Winter als Außerbetriebnahme zählt, klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung.

Schauen Sie es sich in Ruhe an

Die Kassen-App ist kostenlos – Sie können sie vor Ihrer Saison ausprobieren, ohne etwas zu buchen. Wenn Sie Fragen zur Kassenpflicht haben, beantworten wir sie gern, auch wenn am Ende herauskommt, dass Sie gar keine Kasse brauchen.

Zusammenfassung

Die Registrierkassenpflicht ist Stand 24. September 2026 noch kein Gesetz: Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf am 23. September 2026 beschlossen, Bundestag und Bundesrat stehen aus. Die Kassenpflicht soll ab 2028 gelten. Betroffen wären Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Gesamtumsatz im Jahr; ausgenommen ist, wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt. Die im Juni-Entwurf geplante 30-Euro-Grenze für Belege ist nicht mehr enthalten; stattdessen soll ab 2028 der digitale Beleg den Papierbon ersetzen, Papier gibt es auf Wunsch. Weitere Ausnahmen, etwa für Märkte, sollen erst per Rechtsverordnung folgen und sind nicht festgelegt – planen Sie besser ohne sie. Für Saisonbetriebe – Eisdielen, Biergärten, Kioske, Hofläden, Weihnachtsmarkt- und Marktstände, Foodtrucks, Schausteller und Skihütten – gilt bei BISpicy POS: Die Kassen-App kostet dauerhaft nichts, die TSE je Kasse nur in den geöffneten Monaten (Tarif Flexibel, 120 Euro einmalig plus 30 Euro monatlich ohne Mindestlaufzeit), Mitarbeiter werden nach Einsatztagen abgerechnet (3,50 Euro je Tag, höchstens 20 Euro monatlich). Eine kurze Saison von drei Monaten liegt damit bei 210 Euro, ab fünf Monaten deckelt der Jahrestarif für 264 Euro im Jahr. Alle Preise zzgl. USt.

Diese Seite gibt den Stand vom 24. September 2026 wieder (Regierungsentwurf nach Kabinettsbeschluss vom 23.09.2026) und ersetzt keine Steuerberatung. Für Ihre konkrete Situation fragen Sie bitte Ihre Steuerberaterin oder Ihren Steuerberater.