Registrierkassenpflicht ab 2028: Wie sich Einzelhändler jetzt günstig vorbereiten
Der Krefelder Software-Anbieter BISpicy bietet mit „BISpicy POS" eine TSE-konforme Android-Kasse, die schon heute alle Anforderungen der KassenSichV erfüllt — mit Barcode-Scanning, Lagerführung und funktionierender JTL-Wawi-Anbindung. Die Kassen-App ist kostenlos, die gesetzlich vorgeschriebene Cloud-TSE ab 22 Euro im Monat zubuchbar.
Nachtrag, Stand 24. September 2026
Seit dieser Mitteilung hat das Bundeskabinett am 23. September 2026 den Regierungsentwurf beschlossen. Danach soll die Kassenpflicht ab 2028 für Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Jahresumsatz gelten – es zählt der Gesamtumsatz; ausgenommen ist, wer im Jahr weniger als 12.000 Euro bar einnimmt. Der Papierbon soll ab 2028 durch die Bereitstellung digitaler Belege ersetzt werden, Papier gibt es auf Wunsch. Die zunächst geplante Grenze von 30 Euro ohne Belegpflicht ist laut Berichterstattung nicht mehr enthalten. Das Bundesfinanzministerium zählt rund 115.000 offene Ladenkassen. Ein Gesetz ist das noch nicht – Bundestag und Bundesrat stehen aus.
Die Mitteilung vom 9. Juni 2026 wurde nach der Ankündigung vom 16. Juli um die Verschiebung auf 2028 ergänzt; deshalb nennt sie auch Ereignisse, die nach ihrem Datum liegen.
Einzelne Angaben der Mitteilung vom 9. Juni 2026 sind damit überholt, etwa die 30-Euro-Grenze, die offene Frage nach Bar- oder Gesamtumsatz und die Schätzung von 300.000 bis 500.000 betroffenen Unternehmen. Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums vom 23.09.2026. Laufend aktualisiert: Registrierkassenpflicht 2028.
Laut Koalitionsvertrag 2025 war ab dem 1. Januar 2027 eine bundesweite Registrierkassenpflicht für Betriebe mit mehr als 100.000 Euro Jahresumsatz geplant; am 16. Juli 2026 verschob Bundesfinanzminister Klingbeil den Start jedoch auf den 1. Januar 2028. Im selben Zug soll die Bonpflicht gelockert (keine Belegpflicht mehr unter 30 Euro) und der Papierbon langfristig durch einen digitalen Bon per E-Mail oder QR-Code ersetzt werden – eine Funktion, die BISpicy POS bereits heute bietet. Ein beschlossenes Gesetz gibt es bislang nicht. Im Einzelhandel wären davon zahlreiche Geschäfte, Kioske und Fachhändler betroffen. Schätzungen zufolge müssten bundesweit zwischen 300.000 und 500.000 Unternehmen erstmals ein elektronisches, manipulationssicheres Kassensystem einsetzen. Während viele Details — etwa ob die Umsatzgrenze für den Bar- oder den Gesamtumsatz gilt und welche Ausnahmen es gibt — noch im Gesetzgebungsverfahren geklärt werden, raten Steuerexperten wie der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) schon jetzt zur frühzeitigen Vorbereitung, um Engpässe kurz vor dem Stichtag zu vermeiden.
Der Software-Anbieter BISpicy aus Krefeld bietet mit „BISpicy POS" eine Lösung, die die heutigen gesetzlichen Anforderungen bereits erfüllt — auf handelsüblichen Android-Tablets, ohne teure Spezial-Hardware. Die Kasse erfüllt die Vorgaben der KassenSichV über die BSI-zertifizierte Cloud-TSE von Fiskaly (technische Sicherheitseinrichtung nach BSI TR-03153), ist für die GoBD-Aufbewahrung ausgelegt und erstellt auf Knopfdruck den für Betriebsprüfungen vorgeschriebenen DSFinV-K-Export. Als cloudbasierte Anwendung wird sie automatisch aktualisiert, sodass auch künftige Anforderungen ohne Gerätetausch nachgezogen werden können. Die Kassen-App selbst ist kostenlos, Transaktionsgebühren fallen nicht an; lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Cloud-TSE ist als separater Posten ab 22 Euro im Monat buchbar.
Für den Einzelhandel bringt BISpicy POS die typischen Funktionen mit: Barcode-Scanning, Lager- und Bestandsführung, Pfand- und Gebinde-/Verpackungseinheiten, Grundpreisangabe nach Preisangabenverordnung sowie den Druck von Preisschildern und Etiketten direkt über den Bondrucker. Händler, die ihre Warenwirtschaft mit JTL-Wawi führen, profitieren zusätzlich von einer funktionierenden, bidirektionalen Anbindung an die JTL-Wawi — BISpicy POS ist damit auch eine Alternative zu JTL-POS.
BISpicy POS ist seit März 2026 im Google Play Store verfügbar und unterstützt neben Deutschland auch die Schweiz mit eigener Steuerabrechnung (MWST 0550/0551); für die Niederlande sind die Steuersätze vorbelegt, für Österreich gibt es die UVA; die RKSV-Anbindung ist in Vorbereitung. Die Kasse bietet mehrere Währungen und sieben Sprachen. Weiterführende Informationen zur geplanten Registrierkassenpflicht stehen unter Registrierkassenpflicht 2028 bereit, Details zur Lösung für den Einzelhandel unter Kassensystem für den Einzelhandel.
Über BISpicy
BISpicy mit Sitz in Krefeld entwickelt cloudbasierte Kassen- und Warenwirtschaftssoftware für kleine und mittlere Unternehmen. Das Kassensystem „BISpicy POS" läuft auf Android-Tablets, erfüllt die Anforderungen der KassenSichV und GoBD und richtet sich an Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk sowie Dienstleister wie Massage- und Wellnessstudios. Ergänzt wird es durch die Warenwirtschaft „BIS ERP".
Pressekontakt
BISpicy – Bernhard Binder
Untergath 53, 47805 Krefeld, Deutschland
Telefon: +49 (0) 2151 4799433
E-Mail: support@bispicy.com
Web: https://bispos.app