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Barcode auf dem Kassenbon

Die Bonnummer als Barcode auf den Beleg drucken — damit ein Verkauf beim Umtausch gescannt statt abgetippt wird.

Beim täglichen Umtausch tippt der Kassierer die Bonnummer ab, um den Verkauf wiederzufinden. Damit das künftig per Scan gehen kann, muss die Nummer erst einmal maschinenlesbar auf dem Beleg stehen — genau das leistet der Barcode-Block auf dem Kassenbon.

Wann brauche ich das?

Umtausch & Storno

Der Kunde legt den Bon hin, Sie scannen statt abzutippen — keine Zahlendreher, kein Suchen in der Verkaufshistorie.

Reparaturaufträge

Auf Abholbeleg und Werkstattzettel trägt der Barcode die Auftragsnummer — ein Scan holt den Auftrag direkt in den Warenkorb.

Gutscheine

Auf dem Gutscheinbeleg steht der Gutscheincode als Barcode — beim Einlösen scannen statt dreizehn Stellen eintippen.

Barcode einschalten

Ihr Beleg ändert sich nicht von selbst: Auf Kassen, die schon laufen, kommt der Block ausgeschaltet an — kein Betrieb bekommt seinen täglichen Beleg über Nacht einen Zentimeter länger. Neu eingerichtete Kassen drucken den Barcode ab Werk. Wer sich selbst schon einen Barcode auf den Bon gelegt hat, bekommt keinen zweiten daneben.
1Bon-Vorlage öffnen

Öffnen Sie Einstellungen → Drucker & Belege → Druckvorlagen und wählen Sie Ihre Kassenbon-Vorlage. Der Bon-Designer zeigt alle Blöcke des Belegs untereinander — vom Firmenkopf bis zur Fusszeile.

2Block sichtbar schalten

Tippen Sie beim Block Barcode auf das Auge-Symbol. Der Block liegt standardmässig ganz unten, damit er auf dem aufgerollten Bon als Erstes unter den Scanner kommt. Über die Pfeile verschieben Sie ihn, wenn Sie ihn woanders haben möchten.

3Testbeleg drucken und scannen

Drucken Sie einen Beleg und ziehen Sie ihn einmal durch Ihren Scanner. Wird die Nummer gelesen, sind Sie fertig. Wird sie nicht gelesen, prüfen Sie die Papierbreite.

Was der Barcode enthält

Im Barcode-Block legen Sie fest, welchen Wert der Barcode trägt. Für den Umtausch ist die Bonnummer der richtige Inhalt.

  • Automatischnimmt den passendsten Wert für den jeweiligen Beleg: auf dem Gutscheinbeleg den Gutscheincode, auf Reparaturbelegen die Auftragsnummer, sonst die Bonnummer. Das ist die Voreinstellung.
  • Bonnummerimmer die Belegnummer des Verkaufs, auch auf Sonderbelegen.
  • Reparatur-Auftragsnummerfür Abholbeleg und Werkstattzettel.
  • Gutscheincodefür den Gutscheinbeleg.
  • Eigener Inhaltein fester Wert, den Sie selbst eintragen — etwa eine Filialkennung.
Überall derselbe Wert: Der Barcode trägt auf dem gedruckten Bon, im digitalen Beleg und auf der A4-Rechnung denselben Inhalt. Früher konnten diese Wege auseinanderlaufen, ohne dass es jemandem auffiel.

Papierbreite beachten

Ein Barcode braucht Platz. Auf schmalem 58-mm-Papier ist weniger davon da als auf 80 mm — deshalb druckt die Kasse die Striche auf 58 mm schmaler, damit der Code vollständig auf den Bon passt.

Ein abgeschnittener Barcode sieht richtig aus: Das ist das Tückische daran — der Beleg wirkt sauber, die Striche sind da, und trotzdem liest ihn kein Scanner. Prüfen Sie deshalb nach dem Einschalten einmal mit Ihrem Gerät, ob der Code wirklich gelesen wird.
Breite einstellen: Die Papierbreite stellen Sie unter Einstellungen → Drucker & Belege beim jeweiligen Drucker ein. Wie viele Zeichen ein Bondrucker pro Zeile schafft, lässt sich technisch nicht abfragen und die Herstellerangabe stimmt nicht immer mit dem Gerät überein — mit dem Breiten-Testdruck finden Sie den richtigen Wert in einem Durchgang.

Häufige Fragen

Nein. Auf Kassen, die bereits laufen, kommt der Barcode-Block ausgeschaltet an, damit kein Beleg über Nacht länger wird. Ein Klick auf das Auge im Bon-Designer schaltet ihn ein. Neu eingerichtete Kassen drucken ihn ab Werk.

Meist an der Papierbreite. Auf 58-mm-Papier ist weniger Platz, deshalb druckt die Kasse die Striche dort schmaler. Prüfen Sie unter Drucker & Belege, ob die eingestellte Papierbreite zu Ihrem Gerät passt, und drucken Sie danach einen neuen Testbeleg.

Ja. Im Barcode-Block wählen Sie den Inhalt: automatisch, Bonnummer, Reparatur-Auftragsnummer, Gutscheincode oder ein eigener fester Wert. „Automatisch“ nimmt den passendsten Wert für den jeweiligen Beleg.

Ganz unten. Auf dem aufgerollten Bon kommt er damit als Erstes unter den Scanner. Im Bon-Designer können Sie den Block über die Pfeile verschieben, wenn Sie ihn woanders haben möchten.

Bei Reparaturaufträgen und Gutscheinen ja — ein Scan holt den Auftrag in den Warenkorb bzw. löst den Gutschein ein. Für den Verkaufs-Umtausch schafft dieser Schritt zunächst die Grundlage: Die Nummer steht jetzt maschinenlesbar auf dem Beleg, der Scan-Weg in der Verkaufsmaske folgt.

Nächste Schritte