Das international ausgerichtete XML-Protokoll für Kartenterminals – Standard bei Sparkassen und internationalen Anbietern.
Das OPI-Protokoll (Open Payment Initiative) ist ein internationales, XML-basiertes Protokoll zur Anbindung von Kartenterminals an Kassensysteme. Anders als das deutsche ZVT-Protokoll nutzt OPI XML-Datenformate über zwei TCP/IP-Ports: Service-Port 20002 (Kasse → Terminal) und Event-Port 20007 (Terminal → Kasse). Hauptnutzer sind Sparkassen-Terminals, VR-Bank-Terminals sowie internationale Anbieter wie Adyen, Worldline und Concardis.
OPI ist anders als ZVT bidirektional aufgebaut:
Das bedeutet: Beide Geräte hosten jeweils einen Server, beide verbinden sich gegenseitig. Wichtig für Firewall-Einstellungen – beide Ports müssen passieren können.
| Merkmal | OPI | ZVT |
|---|---|---|
| Datenformat | XML (lesbar) | binär (kompakt) |
| Ports | 20002 + 20007 (zwei) | 20007 (einer) |
| Architektur | bidirektional, beide hosten | Kasse Client, Terminal Server |
| Hauptnutzer | Sparkasse, VR-Bank, Adyen, international | fast alle DE-Netzbetreiber |
| Verbreitung in DE | häufig im Sparkassen-Umfeld | Standard für privatwirtschaftliche Terminals |
| Verschlüsselung | optional (TLS) | optional (TLS) |
BISpicy POS unterstützt OPI nativ. Beim Anlegen eines Terminals unter Einstellungen → EC-Kartenterminal können Sie OPI als Protokoll wählen – die Standard-Ports 20002 und 20007 werden automatisch gesetzt. Bei Sparkassen-Terminals empfiehlt sich, vorab beim Netzbetreiber die OPI-Funktion freischalten zu lassen.
Stand: April 2026. Diese Erklärung ist eine vereinfachte Übersicht; technische Details siehe OPI-Spezifikation des EHI Retail Institute.