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Scan-to-Order einrichten

Gäste bestellen selbst vom eigenen Smartphone — am Tisch, zur Abholung oder mit Lieferung. Die Bestellung läuft direkt an Ihre Kasse.

Überblick

In Kürze: So richten Sie Bestellungen per QR-Code am Tisch ein

  1. In der Kasse unter Einstellungen → Geräte & Netzwerk → Scan-to-Order den Schalter „Scan-to-Order“ einschalten.
  2. Einen Restaurant-Code eintragen (zum Beispiel pizzeria-am-markt) und speichern.
  3. Bestellweg „Am Tisch“ eingeschaltet lassen, Kategorien wählen und „Menü jetzt veröffentlichen“ tippen.
  4. „QR-Codes für alle Tische drucken“ und als Tischaufsteller oder Aufkleber aufstellen. Jede Bestellung landet am richtigen Tisch und läuft direkt an Ihre Kasse.

Ihre Gäste brauchen keine App, sie scannen mit der Handykamera. Jeden Schritt mit Bildern zeigt Einrichtung Schritt für Schritt.

Mit Scan-to-Order bestellen Ihre Gäste selbst vom eigenen Smartphone: am Tisch über den QR-Code des Tisches, oder von unterwegs und zu Hause zur Abholung oder mit Lieferung. Welche dieser drei Bestellwege Sie anbieten, schalten Sie einzeln. Jede Bestellung läuft an Ihre Kasse und geht auf Wunsch sofort als Küchenbon in die Küche.

So entlasten Sie Ihr Service-Personal in Stoßzeiten, vermeiden Wartezeiten am Tisch und reduzieren Fehler bei der Bestellaufnahme. Die Bestellseite ist mehrsprachig, lässt sich farblich an Ihr Lokal anpassen und kennt einen All-You-Can-Eat-Modus mit Zeitlimit.

Die Anleitung zeigt die Kasse ab Version 1.3.3. Eine Funktionsübersicht mit allen Vorteilen finden Sie auf der Produktseite Scan-to-Order.

Voraussetzungen

BISpicy POS

Eingerichtete Kasse mit Ihren Artikeln und Kategorien (Branche Gastronomie empfohlen).

Internetverbindung

Damit das QR-Menü veröffentlicht und vom Gast geladen werden kann.

Kategorien & Artikel

Mindestens eine Kategorie mit Artikeln, die im Menü sichtbar sein soll.

QR-Code-Druck

Ein verbundener Drucker für die QR-Codes. Ohne Drucker teilen Sie die Codes über „Teilen“ als Bild und drucken sie am PC aus.

Einrichtung Schritt für Schritt

Sie finden alles unter Einstellungen → Geräte & Netzwerk → Scan-to-Order. Die Bilder zeigen die Maske so, wie sie beim ersten Öffnen aussieht.

1Scan-to-Order einschalten

Tippen Sie oben rechts auf den Schalter „Scan-to-Order“. Ist noch kein Restaurant-Code gespeichert, erscheint unter dem Feld der rote Hinweis „Bitte gib einen Restaurant-Code ein, bevor du synchronisierst“ – das ist der nächste Schritt. Die Schaltflächen zum Drucken der QR-Codes werden erst mit eingeschaltetem Scan-to-Order aktiv.

Oberer Teil der Scan-to-Order-Einstellungen in der Kasse: Überschrift Scan-to-Order mit dem ausgeschalteten Schalter rechts, darunter das Feld Restaurant-Code mit demo-diner und die graue Schaltfläche Restaurant-Code speichern

Der Schalter „Scan-to-Order“ oben rechts, darunter das Feld für den Restaurant-Code. „Speichern“ wird erst blau, wenn Sie den Code ändern (Kasse 1.3.20, Demo-Diner).

2Restaurant-Code festlegen und speichern

Tragen Sie den Code ein, unter dem Ihr Lokal erreichbar sein soll, zum Beispiel pizzeria-am-markt. Erlaubt sind Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche, mindestens 3 Zeichen; andere Zeichen nimmt das Feld gar nicht erst an. Tippen Sie auf „Restaurant-Code speichern“. Ist Scan-to-Order eingeschaltet, zeigt die Kasse danach die Bestell-URL https://bispos.app/scan-to-order.html?r=… mit Ihrem Code. Genau diese Adresse steckt in den QR-Codes.

Feld Restaurant-Code mit dem eingetippten Code demo-diner, darunter die jetzt aktive blaue Schaltfläche Restaurant-Code speichern

Code eingetippt: Die Schaltfläche „Restaurant-Code speichern“ wird aktiv.

Tipp: Jeden Code gibt es nur einmal – ist er schon von einem anderen Betrieb belegt, schlägt das Veröffentlichen fehl. Wählen Sie einen kurzen, einprägsamen Code. Ändern Sie ihn später, müssen die ausgedruckten QR-Codes neu erstellt werden.
3Bestellwege wählen

Unter Bestellwege schalten Sie drei Wege einzeln, frei kombinierbar: Am Tisch (Gäste scannen den Tisch-QR und bestellen selbst), Abholung (Gäste bestellen von zu Hause und holen ab) und Lieferung (Gäste lassen liefern, die Adresse ist Pflicht). Ab Werk sind alle drei an. Was aus ist, zeigt weiterhin die Speisekarte, nimmt aber keine Bestellung an – die Sperre gilt auf dem Server, nicht nur in der Anzeige. Eine Änderung an den Bestellwegen wirkt sofort, ohne Veröffentlichen.

Abschnitt Bestellwege mit dem Hinweis Was ausgeschaltet ist, zeigt weiterhin die Speisekarte, nimmt aber keine Bestellung an, und den drei eingeschalteten Schaltern Am Tisch, Abholung und Lieferung

Die drei Bestellwege, ab Werk alle eingeschaltet.

Typische Kombinationen:
  • Nur am Tisch: Abholung und Lieferung aus. Wer den allgemeinen QR-Code scannt, liest „Bestellungen sind hier nur direkt am Tisch möglich.“
  • Imbiss oder Lieferdienst: Am Tisch aus, Abholung und/oder Lieferung an. Am Tisch liest der Gast „Am Tisch bitte direkt beim Personal bestellen. Online kannst du zur Abholung oder Lieferung bestellen.“
  • Nur Speisekarte: alle drei aus. Die Kasse meldet „Alle Bestellwege sind aus — Gäste sehen nur die digitale Speisekarte.“ Mehr dazu unter digitale Speisekarte.
4Kategorien wählen und Menü veröffentlichen

Unter Kategorien im Menü legen Sie per Schalter fest, welche Kategorien Ihre Gäste sehen. Tippen Sie dann unter Menü-Status auf „Menü jetzt veröffentlichen“. Die Kasse überträgt Artikel, Preise, Bilder und Ihre Einstellungen und meldet „Menü erfolgreich veröffentlicht“; im Menü-Status steht danach „Synchronisiert:“ mit Datum und der Zahl der Produkte, Kategorien und Bilder.

Abschnitt Menü-Status mit dem Haken Synchronisiert, Datum und Uhrzeit, darunter 35 Produkte, 10 Kategorien und 18 Bilder sowie die blaue Schaltfläche Menü jetzt veröffentlichen; darunter Kategorien im Menü mit eingeschalteten Schaltern für Alkoholfrei, Beilagen und Bier

Nach dem Veröffentlichen nennt der Menü-Status Datum und Uhrzeit sowie die Zahl der übertragenen Produkte, Kategorien und Bilder. Vor dem ersten Mal steht dort „Noch nicht synchronisiert“ (Kasse 1.3.20, Demo-Diner).

Wichtig: Nach Änderungen an Artikeln, Preisen, Bildern, Kategorien oder an den weiteren Einstellungen (Farben, Anzeige, Sprachen, All-You-Can-Eat) tippen Sie erneut auf „Menü jetzt veröffentlichen“ – erst dann sehen die Gäste den neuen Stand. Auch das Einschalten geht erst damit an den Server. Sofort wirken die Bestellwege und, seit Kasse 1.3.7, das Ausschalten von Scan-to-Order sowie ein geänderter Restaurant-Code, solange Scan-to-Order eingeschaltet ist.
5QR-Codes drucken oder teilen

Unter QR-Codes drucken Sie die Codes über den verbundenen Drucker (die Kasse fragt nach dem Drucker) oder schicken sie über „Teilen“ als Bild weiter, etwa per E-Mail zum Ausdrucken am PC. Stellen Sie sie als Tischaufsteller oder Aufkleber auf.

Abschnitt QR-Codes mit den grauen Schaltflächen Allgemeinen QR-Code drucken (ohne Tisch), Speisekarten-QR drucken unter Nur-Speisekarte (ohne Bestellen) und QR-Codes für alle Tische drucken, jeweils mit Teilen daneben, darüber die Anzeige 30 Tische verfügbar

Drei Arten von QR-Codes, jeweils zum Drucken oder Teilen. Grau, solange Scan-to-Order aus ist (Kasse 1.3.20, Demo-Diner).

Welcher Code wofür?
  • „QR-Codes für alle Tische drucken“: je Tisch ein eigener Code. Die Bestellung landet automatisch an diesem Tisch. Darüber steht, wie viele Tische angelegt sind.
  • „Allgemeinen QR-Code drucken (ohne Tisch)“: für Theke, Abholung und Lieferung, auch für Flyer oder Ihre Website. Die Bestellung erscheint als Abholbestellung unter „PICKUP“.
  • „Speisekarten-QR drucken“ (Nur-Speisekarte, ohne Bestellen): dieselbe Karte nur zum Ansehen, etwa fürs Schaufenster. Läuft parallel zum Bestellbetrieb.
Fertig! Ihre Gäste können jetzt selbst bestellen. Wie das für den Gast aussieht, zeigt der nächste Abschnitt.

So bestellt der Gast

Nach dem Scannen öffnet sich die Bestellseite direkt im Browser, ohne App. Oben schaltet der Gast die Sprache um und blättert über die Kategorien durch Ihre Karte; mit dem orangefarbenen „+“ legt er Artikel in den Warenkorb.

Bestellseite auf dem Smartphone: oben Sprachwahl DE und EN, darunter Kategorien Alle, Beilagen, Burger, Getränke, darunter Burger mit Foto, Preis und orangefarbenem Plus

Die Bestellseite des Demo-Restaurants auf dem Smartphone.

Am Tisch

Der Gast prüft im Warenkorb seine Bestellung, trägt bei Bedarf Anmerkungen ein (z. B. Allergien) und tippt auf „Bestellung absenden“. Persönliche Daten fragt die Seite am Tisch nicht ab. Die Bestellung erscheint an der Kasse genau an diesem Tisch; jede weitere Runde landet auf derselben offenen Tischrechnung.

Abholung oder Lieferung

Über den allgemeinen QR-Code oder die Bestell-URL tippt der Gast im Warenkorb auf „Weiter zu deinen Daten“.

Warenkorb Deine Bestellung mit Beef Burger und Burger Menü, Feld Anmerkungen, Gesamt 16,80 Euro und der Schaltfläche Weiter zu deinen Daten

Ohne Tisch führt der Warenkorb weiter zu den Daten des Gastes.

Unter „Deine Daten“ gibt er Name, E-Mail und Telefon an. Bieten Sie Abholung und Lieferung an, wählt er unter „Abholung oder Lieferung?“ zwischen „Selbst abholen“ und „Liefern lassen“; die Adressfelder erscheinen nur bei Lieferung. Dann stimmt er der Datenschutzerklärung zu und tippt auf „Kostenpflichtig bestellen“. Die Seite zeigt ihm seine Bestellnummer. An der Kasse erscheint die Bestellung unter „PICKUP“, jede mit eigener Nummer.

Auswahl Abholung oder Lieferung mit markiertem Liefern lassen, darunter die Pflichtfelder Straße und Hausnummer, PLZ und Ort

„Liefern lassen“ gewählt: Jetzt sind die Adressfelder Pflicht.

Unterer Teil des Formulars Deine Daten: Abschnitt Zahlungsart mit dem Hinweis Bitte nenne diese Nummer bei der Abholung, Häkchen zur Datenschutzerklärung, Gesamt 16,80 Euro und die Schaltfläche Kostenpflichtig bestellen

Ohne Online-Zahlart: Zustimmen und „Kostenpflichtig bestellen“, bezahlt wird bei Abholung.

Tischplan in der BISpicy-Kasse: Eine Gäste-Bestellung ohne Tisch erscheint als rote Kachel PICKUP / Abholung über 23,30 Euro neben den regulären Tischen

Beispiel aus dem Tischplan: Bestellungen ohne Tisch sammeln sich an der Kachel „PICKUP“.

Bezahlen: Ohne Online-Zahlart wird bei Abholung an der Kasse bezahlt; unter „Zahlungsart“ steht dann nur „Bitte nenne diese Nummer bei der Abholung.“ Arbeiten Sie mit BIS ERP, geben Sie dort eine Zahlungsart für den Online-Checkout frei: Einstellungen → Buchhaltung → Zahlungsarten → Zahlungsart bearbeiten → „Im Online-Checkout anbieten“. Mit dem Anbieter paypal bezahlt der Gast sofort online; die Bestellung erreicht die Kasse erst nach bestätigter Zahlung und trägt dort den Hinweis „PayPal bezahlt“. Ein Tipp auf „Abgeholt / Ausgegeben“ schließt sie ab.

Weitere Einstellungen

Weiter unten in derselben Maske passen Sie das Verhalten an Ihren Betrieb an.

Bestellregeln und All-You-Can-Eat

  • Bestellung sofort an Küche (ab Werk an): Die Kasse druckt beim Eintreffen einer Bestellung sofort den Küchenbon, auf denselben Druckern wie jeden anderen Küchenbon.
  • Kellner-Bestätigung erforderlich (ab Werk aus): Die Bestellung erscheint an der Kasse, geht aber nicht von selbst in die Küche. Sie prüfen sie und schicken sie selbst an die Küche. Dieser Schalter hat Vorrang vor „Bestellung sofort an Küche“.
  • All-You-Can-Eat: Flatrate-Buffet mit Zeitlimit. Eingeschaltet legen Sie Dauer (ab Werk 90 Minuten), Aufpreis und Pro Intervall für die Überzeit (ab Werk 5,00 € je 15 Minuten) sowie die enthaltenen Kategorien fest.
Abschnitt Bestellregeln mit den Schaltern Bestellung sofort an Küche (an), Kellner-Bestätigung erforderlich (aus) und Nachbestellung erlauben, darunter der Abschnitt All-You-Can-Eat mit dem Hinweis Flatrate-Buffet mit Zeitlimit und Strafgebühr bei Überzeit und ausgeschaltetem Schalter

Bestellregeln und All-You-Can-Eat im Werkszustand.

Farben der Gästeseite

Wählen Sie eine Farbvorlage (Orange, Blau, Grün, Dunkel, Rot) oder „Benutzerdefiniert“ mit eigener Primär-, Akzent-, Hintergrund- und Textfarbe. Die Vorschau zeigt sofort, wie Überschrift und Plus-Schaltfläche aussehen.

Abschnitt Farben der Gästeseite mit den Vorlagen Orange, Blau, Grün, Dunkel, Rot und Benutzerdefiniert und einer Vorschau mit dem Schriftzug Scan und Order und einer orangefarbenen Plus-Schaltfläche

Farbvorlagen und Vorschau der Gästeseite.

Anzeige-Optionen und Menü-Sprachen

Unter Anzeige-Optionen blenden Sie Produktbilder und Produktbeschreibungen auf der Gästeseite ein oder aus. Unter Menü-Sprachen wählen Sie, in welchen Sprachen Gäste die Seite umschalten können: Deutsch, English, Français, Italiano, Nederlands und ไทย (ab Werk Deutsch und Englisch).

Abschnitt Anzeige-Optionen mit eingeschalteten Schaltern Produktbilder anzeigen und Produktbeschreibungen anzeigen, darunter Menü-Sprachen mit ausgewählten Deutsch und English sowie Français, Italiano, Nederlands und Thai

Bilder und Beschreibungen ein- oder ausblenden, Sprachen der Gästeseite wählen.

Die Obergrenze je Bestellung liegt ab Werk bei 30 Positionen.

Wenn etwas nicht klappt

Die häufigsten Stolpersteine, jeweils mit Ursache und Lösung.

Gäste sehen nur die Karte und können nicht bestellen

Ursache: Der Gast hat den Nur-Speisekarte-QR gescannt, oder der passende Bestellweg ist aus. Die Seite sagt, welcher Fall vorliegt: „Dies ist eine digitale Speisekarte. Bitte bestelle direkt beim Personal.“ (Nur-Speisekarte oder alle Wege aus), „Am Tisch bitte direkt beim Personal bestellen. Online kannst du zur Abholung oder Lieferung bestellen.“ (Am Tisch aus) oder „Bestellungen sind hier nur direkt am Tisch möglich.“ (Abholung und Lieferung aus).

Lösung: Den richtigen QR-Code aufstellen (Tisch-QR statt Speisekarten-QR) oder unter „Bestellwege“ den gewünschten Weg einschalten.

Bestellseite mit blauem Hinweis Dies ist eine digitale Speisekarte. Bitte bestelle direkt beim Personal, die Artikel stehen ohne Plus-Schaltfläche darunter

Nur zum Ansehen: Hinweis oben, keine Plus-Schaltflächen.

„Die Speisekarte konnte nicht geladen werden.“

Ursache: Unter diesem Restaurant-Code ist auf dem Server keine eingeschaltete Karte zu finden: Das Menü wurde noch nie veröffentlicht, Scan-to-Order ist aus, oder der Code wurde geändert und der QR-Code trägt noch den alten.

Lösung: Scan-to-Order einschalten, den Restaurant-Code prüfen und „Menü jetzt veröffentlichen“ tippen. Nach einem Codewechsel die QR-Codes neu drucken.

Bestellseite mit traurigem Gesicht, der Überschrift Fehler und dem Satz Die Speisekarte konnte nicht geladen werden

So sieht der Gast einen QR-Code ohne veröffentlichte Karte.

„Die Bestellung konnte nicht gesendet werden. Bitte versuche es erneut.“

Ursache: Das Smartphone des Gastes hat gerade kein Internet, die Bestellung hat mehr als 30 Positionen, oder der gewählte Bestellweg wurde inzwischen ausgeschaltet.

Lösung: Verbindung prüfen und erneut senden, eine große Bestellung auf zwei aufteilen, die Bestellwege in der Kasse prüfen.

Unterer Teil des Formulars Deine Daten mit der dunklen Meldung Die Bestellung konnte nicht gesendet werden. Bitte versuche es erneut. über der Schaltfläche Kostenpflichtig bestellen

Die Meldung erscheint kurz über der Schaltfläche, die Eingaben bleiben erhalten.

Scan-to-Order ist aus, die Gästeseite nimmt aber weiter Bestellungen an

Ursache: Bis Kasse 1.3.6 wirkte der Schalter „Scan-to-Order“ zunächst nur an der Kasse; die Gästeseite erfuhr davon erst beim nächsten „Menü jetzt veröffentlichen“. Seit Kasse 1.3.7 meldet die Kasse das Ausschalten sofort an den Server. Außerdem nimmt die Gästeseite nur noch Bestellungen an, solange eine Kasse sie abholt.

Lösung: Die App „BISpicy Kasse“ im Google Play Store auf 1.3.7 oder neuer aktualisieren. Auf einer älteren Kasse zuerst unter „Bestellwege“ alle drei Wege ausschalten – das wirkt sofort auf dem Server –, dann den Schalter „Scan-to-Order“.

Abschnitt Bestellwege mit den Schaltern Am Tisch, Abholung und Lieferung

Die Bestellwege gehen sofort an den Server; das Ausschalten von Scan-to-Order seit Kasse 1.3.7 ebenfalls.

Gäste sehen „Das Restaurant nimmt aktuell keine Bestellungen entgegen.“

Ursache: Die Gästeseite nimmt Bestellungen nur an, solange eine Kasse sie abholt. Hat keine Kasse mit eingeschaltetem Scan-to-Order in den letzten zwei Minuten nachgefragt, etwa weil sie aus, offline oder die App beendet ist, zeigt die Gästeseite nur die Karte ohne „Bestellen“. So landet keine Bestellung ins Leere.

Lösung: Die Hauptkasse einschalten, mit dem Internet verbinden und die Kassen-App öffnen, mit eingeschaltetem Scan-to-Order. Kurz danach ist Bestellen wieder möglich.

Bestellseite auf dem Smartphone mit blauem Hinweis Das Restaurant nimmt aktuell keine Bestellungen entgegen, darunter die Kategorie Alkoholfrei mit Cola 0,33 L ohne Plus-Schaltfläche

Keine Kasse holt gerade ab: Die Gäste sehen die Karte, können aber nicht bestellen.

Neue Artikel, Preise oder Farben kommen bei den Gästen nicht an

Ursache: Die Änderung wurde noch nicht veröffentlicht, oder die Kategorie ist unter „Kategorien im Menü“ ausgeschaltet.

Lösung: Die Kategorie einschalten und „Menü jetzt veröffentlichen“ tippen. Im Menü-Status stehen danach Datum und Anzahl der übertragenen Produkte.

Abschnitt Menü-Status mit der Schaltfläche Menü jetzt veröffentlichen und den Schaltern je Kategorie

Ausgeschaltete Kategorien und unveröffentlichte Änderungen sehen die Gäste nicht.

Die Bestellung ist an der Kasse, aber nicht in der Küche

Ursache: „Kellner-Bestätigung erforderlich“ ist an, „Bestellung sofort an Küche“ ist aus, oder es ist kein Küchendrucker eingerichtet.

Lösung: Die Bestellregeln prüfen und die Bestellung an der Kasse selbst an die Küche schicken. Den Küchendrucker richten Sie wie beim Küchenbon ein.

Abschnitt Bestellregeln mit den Schaltern Bestellung sofort an Küche, Kellner-Bestätigung erforderlich und Nachbestellung erlauben

Ab Werk: sofort an die Küche, ohne Kellner-Bestätigung.

QR-Codes lassen sich nicht drucken

Ursache: Die Schaltflächen sind grau, solange Scan-to-Order aus ist. „Kein Drucker verbunden“ heißt, dass die Kasse keinen Drucker kennt; „Keine Tische vorhanden“, dass noch keine Tische angelegt sind.

Lösung: Scan-to-Order einschalten, einen Drucker einrichten oder die Codes über „Teilen“ weiterschicken, Tische in der Tischverwaltung anlegen.

Abschnitt QR-Codes mit grauen Druck-Schaltflächen und Teilen daneben

Grau heißt: Scan-to-Order ist noch aus.

Abgrenzung & verwandte Seiten

Nur Speisekarte ohne Bestellfunktion? Wenn Sie Ihren Gästen lediglich die Karte digital zeigen möchten, ohne dass sie bestellen können, nutzen Sie stattdessen die digitale Speisekarte.

Häufige Fragen

Nein. Gäste scannen den QR-Code mit der Kamera ihres eigenen Smartphones und öffnen die Karte direkt im Browser. Es muss keine App installiert werden.

Ja. Schalten Sie unter Bestellwege „Am Tisch“ aus und „Abholung“ und/oder „Lieferung“ ein. Gäste bestellen dann über den allgemeinen QR-Code oder die Bestell-URL, etwa auf Ihrer Website. Wer am Tisch scannt, sieht die Karte mit dem Hinweis „Am Tisch bitte direkt beim Personal bestellen. Online kannst du zur Abholung oder Lieferung bestellen.“

Name, E-Mail und Telefon sowie die Zustimmung zur Datenschutzerklärung. Bei Lieferung zusätzlich Straße und Hausnummer, PLZ und Ort. Bieten Sie beides an, wählt der Gast unter „Abholung oder Lieferung?“; die Adressfelder erscheinen nur bei „Liefern lassen“. Am Tisch fragt die Gästeseite keine persönlichen Daten ab.

Ohne Online-Zahlart wird bei Abholung an der Kasse bezahlt; die Gästeseite nennt dem Gast seine Bestellnummer mit dem Hinweis „Bitte nenne diese Nummer bei der Abholung.“ Nutzen Sie BIS ERP, können Sie eine Zahlungsart für den Online-Checkout freigeben (Einstellungen → Buchhaltung → Zahlungsarten → „Im Online-Checkout anbieten“). Mit dem Anbieter paypal bezahlt der Gast sofort online, und die Bestellung erreicht die Kasse erst nach bestätigter Zahlung.

Nein, ab Werk ist „Kellner-Bestätigung erforderlich“ aus. Schalten Sie es ein, erscheint die Bestellung weiterhin an der Kasse, geht aber nicht von selbst in die Küche: Sie prüfen sie und schicken sie selbst an die Küche.

Ja, ab Werk. Solange „Bestellung sofort an Küche“ an und „Kellner-Bestätigung erforderlich“ aus ist, druckt die Kasse beim Eintreffen der Bestellung den Küchenbon, auf denselben Druckern wie jeden anderen Küchenbon.

Ja. Jede weitere Bestellung über den QR-Code eines Tisches landet auf der offenen Rechnung dieses Tisches. Abholbestellungen bekommen dagegen jeweils eine eigene Bestellnummer.

Ab Werk bis zu 30 Positionen je Bestellung. Eine größere Bestellung nimmt der Server nicht an; der Gast sieht dann „Die Bestellung konnte nicht gesendet werden“ und kann sie auf zwei Bestellungen aufteilen.

Ein Flatrate-Buffet mit Zeitlimit. Sie legen die Dauer fest (ab Werk 90 Minuten), einen Aufpreis für die Überzeit (ab Werk 5,00 € je 15 Minuten, einstellbar unter „Pro Intervall“) und die enthaltenen Kategorien. Auf der Gästeseite sind diese Artikel als „Im Buffet enthalten“ gekennzeichnet, alles andere als „Extra“; eine Anzeige zeigt die verbleibende Zeit bzw. die Überzeit.

In den Sprachen, die Sie unter Menü-Sprachen auswählen: Deutsch, English, Français, Italiano, Nederlands und ไทย (ab Werk Deutsch und Englisch). Der Gast schaltet oben auf der Seite um. Übersetzt werden die Texte der Seite; Artikelnamen und Beschreibungen erscheinen so, wie Sie sie in der Kasse gepflegt haben.

Ja, wenn der Gast den QR-Code seines Tisches scannt. Die Kasse erzeugt je Tisch einen eigenen QR-Code; die Bestellung landet genau an diesem Tisch. Bestellungen über den allgemeinen QR-Code ohne Tisch erscheinen dagegen als Abholbestellung unter „PICKUP“.

Ja. Für Schaufenster, Flyer oder Website drucken Sie zusätzlich den Nur-Speisekarte-QR („Speisekarten-QR drucken“). Er zeigt dieselbe Karte ohne Bestellfunktion und läuft parallel zum Bestellbetrieb. Soll im ganzen Betrieb niemand bestellen können, schalten Sie alle drei Bestellwege aus; mehr dazu unter digitale Speisekarte.

Nein. Die Bestellseite der Gäste fragt bei Artikeln mit Altersfreigabe (zum Beispiel Bier, Wein oder Tabak) nicht nach dem Alter. Das Alter prüft Ihr Personal, wie bei einer Bestellung am Tisch: Wer die Bestellung bringt, prüft beim Servieren. Beim Kassieren an der Kasse fragt die Kasse bei solchen Artikeln dagegen nach, ob das Alter geprüft wurde.

Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 (Bilder der Einstellungen neu, Kasse 1.3.20)