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Kassensystem mit Kartenzahlung – Kasse 0 €, Terminal Ihrer Wahl

Fünf Wege, Karten anzunehmen, alle direkt in der Kasse angebunden: SumUp, Tap to Pay, Zettle, S-POS der Sparkasse und das EC-Kartenterminal im Netzwerk. Der Betrag wandert ohne Abtippen ins Terminal – und die TSE für die Kassenpflicht 2028 ist gleich mit dabei.

Kartenzahlung war für kleine Betriebe lange eine Rechnung mit drei Unbekannten: ein Terminal mit Vertragsbindung, eine Kassensoftware mit Monatsgebühr und die Frage, ob beides überhaupt miteinander spricht. Bei BISpicy POS ist die Anbindung Teil der kostenlosen Kassen-App – Sie zahlen die Transaktionsgebühren Ihres Zahlungsdienstleisters und die gesetzlich vorgeschriebene TSE, sonst nichts.

Aktuell wird das Thema noch dringlicher: Nach den Eckpunkten des Bundesfinanzministeriums soll ab 2027 jeder Betrieb neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahloption anbieten – ohne Umsatzgrenze. Was dort genau steht und was das für die girocard bedeutet, haben wir im Ratgeber zur Pflicht auf digitale Zahlungsannahme aufgeschrieben.

Dialog „Anbieter wählen
Kartenzahlung ist eine Zahlungsart, kein Zusatzmodul: In den Einstellungen wählen Sie den Anbieter, bei S-POS und EC-Terminal wird das Gerät direkt dort mit eingerichtet.

Fünf Wege, Karten anzunehmen

SumUp

Kartenlesegerät per Bluetooth. Laut Anbieter unterstützt: Solo, Solo Lite, Air, 3G und PIN+. Kein Grundgebühr-Tarif nötig, Abrechnung je Zahlung. Zur SumUp-Anbindung

SumUp Tap to Pay

NFC-Kartenzahlung direkt auf dem Kassengerät, ohne zusätzliche Hardware. Praktisch für den mobilen Einsatz – zur girocard-Frage siehe den Hinweis weiter unten.

Zettle Kartenzahlung

Zettle Card Reader per Bluetooth oder USB-C. Für Betriebe, die den Reader schon im Einsatz haben und die Kasse darauf aufsetzen wollen.

S-POS der Sparkasse

NFC-Kartenzahlung App-to-App auf demselben Gerät oder mit dem S-POS Cube. Den Händlervertrag können Sie direkt über uns abschließen. Zur S-POS-Anbindung

EC-Kartenterminal im Netzwerk (ZVT/OPI)

Das klassische Terminal bleibt, wo es ist: Die Kasse spricht es über ZVT oder OPI im Netzwerk an – unterstützt werden unter anderem PAYONE, CCV/VR Payment, Verifone und Ingenico. Voraussetzung ist nur, dass Kasse und Terminal im selben Netzwerk hängen. Wer also schon einen Händlervertrag mit guten Konditionen hat, behält ihn und bindet das vorhandene Gerät einfach an.

Einrichtung eines EC-Kartenterminals in der BISpicy-Kasse mit Herstellerauswahl PAYONE, CCV/VR Payment, ZVT und OPI sowie Hinweisen zu IP-Adresse und Port
Kein Techniker nötig: Hersteller auswählen, IP und Port des Terminals eintragen – die Anleitung dafür steht direkt im Dialog.

Der Betrag wandert ins Terminal, nicht in die Finger

Der praktische Gewinn einer angebundenen Kartenzahlung ist nicht die Bequemlichkeit, sondern die weggefallene Fehlerquelle: Die Kasse überträgt den Betrag, der Kunde hält die Karte auf, das Terminal meldet das Ergebnis zurück. Damit kann der klassische Zahlendreher am Terminal nicht mehr passieren – der, den man erst beim Kassenabschluss bemerkt und dann nicht mehr sauber aufklären kann.

Anschließend läuft der normale Weg weiter: Der Bon wird über die BSI-zertifizierte Cloud-TSE signiert, die Zahlungsart landet mit im DSFinV-K-Export und in den Berichten. Für die Buchhaltung lässt sich jeder Zahlungsart ein DATEV-Konto zuordnen, damit Kartenumsätze und Barumsätze getrennt gebucht werden.

Was es kostet

PostenPreisAnmerkung
Kassen-App je Gerät0 €dauerhaft, ohne Transaktionsgebühren an uns
Kartenzahlungs-Anbindung0 €in der App enthalten, für alle fünf Wege
Cloud-TSE je Kasse264 €/Jahr (22 €/Monat)gesetzlich vorgeschrieben, deckt die Kassenpflicht 2028 ab; monatlich 25 €, Flex-Tarif 120 € Einrichtung bei jedem Neuabschluss zzgl. 30 €/Monat
Transaktionsgebührenje Anbietergehen direkt an den Zahlungsdienstleister – im Rechner vergleichen
Terminalje Anbietervorhandene Geräte lassen sich weiter nutzen
Einrichtung0 €Einrichtungsservice inklusive Betreuung nach dem Start

Alle Preise zzgl. MwSt. Die TSE-Tarife und Zusatzmodule stehen vollständig auf der Preisseite. Transaktionsgebühren richten sich nach dem Vertrag mit Ihrem Zahlungsdienstleister; maßgeblich sind allein dessen Preise und Bedingungen.

Vor der Anschaffung: auf girocard achten

Die Eckpunkte zur Pflicht ab 2027 verlangen mindestens ein europäisches Zahlungsverfahren – gemeint sind Systeme wie die girocard oder Wero. Visa und Mastercard sind keine europäischen Verfahren. Native girocard-Akzeptanz ohne Co-Badge gibt es bei SumUp seit dem 19. August 2025, zunächst auf dem Terminal Solo mit angekündigtem Rollout auf weitere Geräte; für Tap to Pay ist sie bislang nicht angekündigt. Solange der Gesetzestext fehlt, ist ein Terminal mit girocard-Akzeptanz die sichere Wahl – Tap to Pay bleibt die schnelle Ergänzung für unterwegs.

Passend für Ihren Betrieb

Die Kasse läuft auf einem gewöhnlichen Android-Tablet und kommt ohne eigenen Server aus. Wie die Kartenzahlung im jeweiligen Arbeitsablauf aussieht, steht auf den Branchenseiten:

  • Gastronomie – Tischverwaltung, Splitrechnung, Kartenzahlung am Tisch über die Kellner-Anbindung
  • Imbiss und Foodtruck – kleine Beträge, hohe Bonzahl; hier entscheidet das Fixum je Zahlung
  • Einzelhandel – Barcode-Scan, Retouren, getrennte Umsatzauswertung je Zahlungsart
  • Massage- und Wellness-Studios – Terminplaner und Abrechnung in einem
  • Handwerk – Abrechnung beim Kunden, Kartenzahlung mobil
  • Handyshops – Reparaturannahme, Gerätean- und -verkauf, Kartenzahlung

Startaktion: 15 € Startguthaben

Wer eine bezahlte TSE-Lizenz nutzt und die erste Kartenzahlung über die SumUp-Anbindung abwickelt, bekommt 15 € Startguthaben automatisch mit der nächsten Rechnung verrechnet – ohne Antrag, ohne Belegvorlage. Bedingungen und Fristen stehen auf der Seite zur BISpicy Startaktion.

Häufige Fragen

Fünf Wege stehen in den Zahlungsarten zur Auswahl: SumUp als Kartenlesegerät per Bluetooth, SumUp Tap to Pay ohne Terminal direkt auf dem Gerät, der Zettle Card Reader per Bluetooth oder USB-C, S-POS der Sparkasse als App-to-App-Zahlung oder mit dem S-POS Cube, und ein EC-Kartenterminal im Netzwerk per ZVT oder OPI, etwa von PAYONE, CCV/VR Payment, Verifone oder Ingenico. Bei SumUp werden laut Anbieter die Terminals Solo, Solo Lite, Air, 3G und PIN+ unterstützt.

Nein. Die Kasse überträgt den Betrag an das Terminal, der Kunde hält nur noch die Karte auf. Damit fällt die häufigste Fehlerquelle an der Kasse weg: der falsch abgetippte Betrag, der später in der Kassenabstimmung nicht mehr zusammenpasst. Nach der Zahlung meldet das Terminal das Ergebnis zurück, die Kasse schließt den Bon ab und signiert ihn über die TSE.

Die Anbindung selbst kostet nichts, sie ist in der kostenlosen Kassen-App enthalten. Es fallen nur die Transaktionsgebühren Ihres Zahlungsdienstleisters an, die direkt an diesen gehen und nicht an uns. Für die Kasse selbst zahlen Sie 0 Euro je Gerät; Pflicht ist allein die gesetzlich vorgeschriebene Cloud-TSE ab 22 Euro im Monat bei Jahreszahlung, also 264 Euro im Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer.

Nach den Eckpunkten des Bundesfinanzministeriums vom 11. September 2026 muss neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahloption angeboten werden, darunter mindestens ein europäisches Verfahren wie die girocard. Ein beschlossenes Gesetz liegt nicht vor. Wichtig für die Auswahl: Native girocard-Akzeptanz ohne Co-Badge gibt es bei SumUp seit dem 19. August 2025 zunächst auf dem Terminal Solo, für Tap to Pay ist sie bislang nicht angekündigt. Ein Terminal mit girocard-Akzeptanz ist deshalb die sichere Variante.

Ja. Der Anbieter ist in der Kasse eine Einstellung unter den Zahlungsarten, kein Umbau. Wer später bessere Konditionen bekommt, richtet die neue Zahlungsart ein und tauscht das Terminal; Artikel, Bonlayout, Berichte und die TSE bleiben unberührt. Für die Kassen-App gibt es keine Vertragsbindung, die TSE-Lizenz läuft je nach Tarif mit oder ohne Mindestlaufzeit.

Kasse laden, Terminal verbinden, kassieren

Die App ist kostenlos und ohne Registrierung testbar. Für die Einrichtung stellen Sie Ihre Daten bereit – den Rest übernehmen wir.

Weiterführende Seiten

Stand: 22. September 2026. Angaben zu Terminals und Konditionen geben den Stand zum angegebenen Datum wieder; maßgeblich sind allein die Preise und Bedingungen des jeweiligen Zahlungsanbieters. SumUp, Zettle, die Sparkassen-Organisation und die genannten Terminal-Hersteller sind nicht Anbieter dieser Kassensoftware. Die Angaben zur geplanten Pflicht auf digitale Zahlungsannahme beruhen auf der Berichterstattung über das Eckpunktepapier des Bundesfinanzministeriums; ein beschlossenes Gesetz liegt nicht vor. Alle Preise zzgl. MwSt.